Frage von Angstmaus, 1

Anti Depressiva mit 17 J. oder doch nicht?

Hallo zusammen,

seit etwa einem halben Jahr habe ich täglich(v.a. nur nach langem Sitzen, in der Schule) das Gefühl nach hinten zu fallen und wenn ich mich dann irgendwo anlehne dort zu versinken. Auch wie als würde ich nicht fest auf meinen Beinen stehen.

Ich war bei fast allen àrzten und sie wissen nicht weiter. Ausser das ich chronische Gastritis habe ist alles ok.

Ist das psychisch? Hat jemand ebenfalls solche Art von Schwindel. Es ist wie eine Art Ohnmachtsgefühl aber nur dass ich nach hinten kippe.

Meine Psychologin rät mir, Anti depressivum zu nehmen, aber es ist sehr schädlich und ich bin mir sicher es ist nicht psychisch denn ängste oder Stress habe ich nicht. Hatte ich aber vor 8 Monaten. Vor 6 hat es angefangen. Davor (seit 13 Monaten) hatte ich Gastritis Symptome aber keine wurde entdeckt.

Hatte jemand das? Soll ich Anti Depressivum nehmen?

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Antwort
von BalianMeier, 1

Ich würde Antidepressiva wirklich nur als allerletzten Ausweg nehmen und so gut es geht vermeiden; außerdem gibt es einige solche, die abhängig machen können. Ich persönlich leide seit fast 8 Jahren an einer Zwangserkrankung, welches eine psych. Erkrankung ist und auch Symptomatika einer Angststörung beinhaltet. Ich nehme seit ein paar Jahren jeden Tag ein Psychopharmakum (1 Citalopram 40 mg-Tablette/Tag). Bevor ich angefangen habe Tabletten zu nehmen (natürlich in Absprache mit meinem Facharzt) hatte, war ich manchmal so verspannt, das ich glaubte, jeden Moment umkippen zu können, weil ich kurzzeitig sowas wie eine Art Leere im Kopf fühlte bzw. zu fühlen glauben meinte. Und bis Angsterkrankungen oder auch Zwangserkrankungen besser werden ist es mit ein paar Monaten nicht getan; das kann Jahre dauern und bei manchen Menschen geht das nie 100%ig weg.

Antwort
von gerdavh, 1

Hallo, wurde denn schon mal ein MRT vom Kopf und der HWS gemacht? Falls nicht, würde ich die Ärzte drängen, dass diese Untersuchung durchgeführt wird. Sollte dort nichts festgestellt werden, ginge ich an Deiner Stelle zu einer Osteopathin. Auf keinen Fall würde ich aufgrund von Schwindelanfällen mich mit Psychopharmaka abspeisen lassen. Antidpressiva sind nicht sehr schädlich, um Dich mal wörtlich zu formulieren. Für viele Menschen sind sie eine lebensnotwendiges Medikament - aber ich wüsste nicht, wie das bei Dir helfen sollte. Lagerungsschwindel wurde auch ausgeschlossen? Ich hatte mal vorübergehend Lagerungsschwindel, da hatte ich bei plötzlichen Bewegungen oder nach längerem Sitzen oder Liegen auch immer das Gefühl, gleich in Ohnmacht zu fallen. Hier ein Link zum völlig harmlosen, aber sehr lästigem Lagerungsschwindel

http://www.neurologie.uni-goettingen.de/index.php/peripherer-paroxysmaler-lageru...

Du schreibst, Du warst bei fast allen Ärzten, also auch Neurologe, Orthopäde, HNO-Arzt ??(falls der Schwindel im Innenohr ausgelöst wird). Falls ja, ginge ich - wie gesagt - zu einer Osteopathin oder zu einer Heilprkatikerin (Klassische Homöopathie). Ich hatte in meinem Leben schon sehr häufig schlimme Beschwerden und starke Schmerzen, wo keiner der Ärzte hilfreich war - lediglich die Behandlung meiner Homöopathin hatte mir geholfen bzw. hat mich geheilt. Alles Gute. lg Gerda

Kommentar von gerdavh ,

Mir ist eben noch ein Gedanke gekommen: Nimmst Du Medikamente, z.B. gegen Heuschnupfen? Ich hatte vor einigen Jahren als Nebenwirkung von Ceterizin so starke Schwindelanfälle, dass mein Neurologe mich in die Klinik einweisen wollte. Ich war nicht mehr in der Lage, allein zu laufen. Ich hatte Lähmungserscheinungen in den Beinen und das Gefühl, auf Watte zu laufen. Obwohl das nicht im Beipackzettel steht, hatte ich nach einer Weile dieses Medikament in Verdacht - also habe ich das Ceterizin abgesetzt - Schwindelanfälle sind nie wieder aufgetreten.

Antwort
von Tatsti, 1

Nimm kein Antidepressivum, wenn du dich seelisch gut fühlst! Die haben meistens so starke Nebenwirkungen und dein Problem wäre wahrscheinlich auch nicht gelöst. Gehe nochmals zu einem anderen Arzt und hole dir eine zweite Meinung ein!

Antwort
von charlotte7, 1

Du hast recht ! Psychopharmaka sind nicht so ohne. Sie haben nämlich Nebenwirkungen. Was mich echt wundert ist, dass dir deine Psychologin ein solches Medikament empfiehlt, denn normalerweise verfügen Psychologische Psychotherapeuten über therapeutische Verfahren, die ein Medikament überflüssig machen. Und sie empfehlen Psychopharmaka nur dann, wenn es gar nicht anders geht. Und dann auch meist nur vorübergehend, bis es wieder ohne geht.. Und wenn du schon bei einer Psychologin bist , dann könntest du dochz mal auf die Idee kommen, die zu fragen, ob dein Schwindel vllt. eine psychische Ursache haben könnte.

Antwort
von doktorhans, 1

Da die Störung immer mit einer bestimmten Körper (zwangs) haltung verbunden ist, könnte die Halswirbelsäule der Übeltäter sein, die einen Schwankschwindel (mit Gangunsicherheit, Ohnmacht, Übelkeit etc.) hervorrufen kann. Zuständig wäre also ein Neurologe oder ein Orthopäde oder eine Schwindelambulanz.

Antwort
von Annaintheworld, 1

Du schreibst du hast keine Ängste..auch nicht wenn du die Symptome hast? Für mich hört sich das nämlich nach einer Angststörung an... GLG

Antwort
von pferdezahn, 1

Schwindel oder Schwindelgefuehle haben mit Depressionen nichts zu tun, und wenn Du nicht UNBEDINGT ein Antidepressivim nehmen musst, oder auch irgendwelche Medikamente, dann nehme keine. Jedes Medikament hat Nebenwirkungen und schaedigt den Organismuss. Nicht umsonst ist ein Friedhof eine Giftdeponie.

Antwort
von Hooks, 1

Schwindel kann von Vitamin D Mangel kommen, dafür spricht auch das Auftreten zum Ende der dunklen Jahreszeit, wo die Speicher aufgebraucht sind.

Die Ärzte kommen oft nicht auf D-Mangel-Erscheinungen, weil sie als andere Krankheiten interpretiert werden, für die man starke Medikamente nehmen muß.

Informiere Dich mal unter Dr. von Helden, Jeff T. Bowles, Vitamindelta, usw... youtube hat auch interessante Beiträge.

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