Frage von Monty2802, 74

Angst vor Unfruchtbarkeit - wie nun vorgehen?

Hallo ihr Lieben,

Ich habe mich nun extra hier angemeldet, da ich einfach keine Ruhe mehr finde und so sehr hoffe, dass mir jemand von euch die Angst nehmen und Rat geben kann...

Aber von vorne: Meine Periode hatte ich mit 13 Jahren zum ersten Mal, allerdings niemals regelmäßig. Mal ein halbes Jahr gar nicht, dann sehr lange oder dicht hintereinander. Als ich dann mit 16 Jahren Anfang 2012 den Nuvaring benutzte, kamen sie natürlich regelmäßig - aber eben "künstlich" ohne dass der Körper sich einspielen konnte. Ich benutzte den Nuvaring (mit 6 Monaten Unterbrechung ohne Periode) über 4 Jahre lang bis ich ihn nun am 04. Oktober abgesetzt habe.

Ich bekam dann am 27.10 meine Periode, was wohl aber auch noch durch die Nachwirkungen des Nuvarings bewirkt wurde. Jedenfalls war sie anfangs sehr schwach und dauerte dann auch bis zum 03.11.

Seitdem hat sich nichts mehr getan... gar nichts. Ich habe so Angst, dass mein Körper es nicht schafft, den Zyklus selbst einzuspielen. Dass irgendetwas mit meinen Hormonen nicht stimmt... Schließlich bin ich nun 21 Jahre alt und hatte noch nie meine Periode natürlich regelmäßig. Ich könnte nur noch heulen vor Angst und wegen dieser schrecklichen Ungewissheit.

Ich bereue es so sehr, den Nuvaring benutzte zu haben ohne dem Körper erstmal die Chance zu geben sich einzuspielen...

Was kann ich nun tun? Kann ich beim Arzt testen lassen, ob ich unfruchtbar bin? Zahlt das die Krankenkasse? Wie sieht es mit dem Hormonhaushalt aus? Kann man den testen und beeinflussen lassen? Was, wenn ich meine Tage gar nicht mehr bekomme oder niemals einen normalen Zyklus aufbaue...?

Welchen Schritt soll und kann ich nun als nächstes gehen um diese Angst und Ungewissheit loszuwerden? Habe auch irgendwie Angst dass meine Frauenärztin nur sagt, solange ich es nicht drauf anlege, soll ich einfach abwarten... Es ist einfach so belastend und geht mir nicht aus dem Kopf...

Liebe Grüße....

Antwort
von Sonja72, 16

Also das ausbleiben der Periode kann nach absetzen der Hormone durchaus 3-6 Monate dauern. Da brauchst du dir keine Gedanken machen. Um zu schauen wie und ob dein Zyklus wieder in Gang kommt bietet sich wirklich an die Basaltemperatur zu messen. Man kann das einpendeln des Zyklus auch unterstützen, bzw versuchen die Hormone die deinen Körper noch belasten auszuleiten. Eine Hormonuntersuchung beim Gyn würde zum jetzigen Zeitpunkt noch kein aussagekräftiges Ergebnis bringen.

Beschäftige dich mal ein bisschen mit NFP das ist sicher und belastet den Körper nicht hormonell. Hier mal ein kleiner Überblick dazu:

http://heilpraktiker-praxis-werne.de/natuerliche-familienplanung/

Wenn du noch nie eine regelmäßige Periode hattest muss sich dein Körper jetzt nochmal wie während der Pubertät einpendeln, das kann leider dauern.

 

LG

Antwort
von Mahut, 47

Du solltest dich von deiner Frauenärztin untersuchen lassen, ob du fruchtbar oder unfruchtbar bist.

Es gibt auch eine Psychische Unfruchtbarkeit, denn wenn du ständig daran denkst wird es nicht mit der Schwangerschaft klappen, das habe ich selber erlebt., erst als ich aufgegeben habe, wurde ich schwanger.

Kommentar von Monty2802 ,

Weißt du wie viel der Test kostet oder ob die Krankenkasse das übernimmt...?

Die größte Sorge ist der unregelmäßige bzw gar nicht mehr vorhandene Zyklus... :(

Kommentar von Mahut ,

Wenn du schon lange einen Kinderwunsch hast, der nicht erfüllt wird, zahlt die Untersuchung die Kasse.

Gehe hin und bespreche deine Befürchtungen mit deiner Ärztin.

Du solltest aber auch deinen unregelmäßigen Zyklus besprechen.

Du kannst natürlich auch zu einem anderen Frauenarzt gehen, wenn du deinem nicht mehr traust.

Antwort
von DerGast, 42

Seitdem hat sich nichts mehr getan... gar nichts.

Du bist ja lustig. Das sind nicht mal zwei Monate ohne Hormone. Bis dein Körper die Reste abgebaut hat und wieder zu sich selbst gefunden hat kann es ein Jahr dauern. Manchmal halt mehr.

Wenn du sonst einen normalen Lebensstil hast solltest du dir da jetzt erstmal gar keinen Stress machen. Du bist ja nun nicht die einzige Frau, die hormonell verhütet hat.

Hast du denn aktuell Kinderwunschpläne?

Kommentar von Monty2802 ,

Nein, ich bin nicht lustig, sondern habe Angst. Da macht man schon mal aus einer Mücke einen Elefanten.

Zudem kam die erste Blutung nach der hormonellen Verhütung pünktlich und da ich mich darüber so gefreut habe, bin ich nun noch mehr verunsichert...

Es geht ja eher darum, dass ich auch vor der Nutzung des Nuvarings die Periode noch nie regelmäßig bekam...

Sagen wir mal so: wir sind jetzt nicht gezielt am versuchen, aber wir hätten auch nichts dagegen...

Kommentar von Hooks ,

Das war keine erste Blutung nach... sondern die ganz normale Hormonmangelabbruchblutung nac Absetzen.

Inwieweit noch Hormone zuviel da sind, die einen normalen Zyklus verhindern, mußt Du abwarten.

Antwort
von Hooks, 28

Du mußt zunächst mal Deinen Zyklus - oder was davon noch übrig ist -  beobachten.

Dazu solltest Du morgens die Basaltemperatur messen, 3 Stunden mind. geschlafen davor. Vor dem Eisprung hat man so um die 36,2 bis 36,5 °C, nach dem Eisprung bei genügender Progesteronbildung um 37,2 °C. Bleibt der aus, bleibt die Temperatur unten; wenn sie nur wenig steigt, bildet man trotz Eisprung zuwenig Progesteron (dann kann man Schafgarbe oder Frauenmantel essen, das hilft).

Du solltest bei jedem Tag auch dazu schreiben, ob und wo Du irgendwelche Schmerzen hast (Rückenschmerzen deuten auf relativen Östrogenmangel hin) oder sonst auffällige körperliche Anzeichen, Schleimabsonderung oder sowas.

Das solltest Du mal einige Wochen machen, damit der FA überhaupt einen Anhaltspunkt hat, wie es bei Dir aussieht.

Noch was anderes: Meide stark hormonhaltige Lebensmitetl, wie Knoblauch, Ingwer, Kurkuma, Datteln (männlcihe Hormone) und Soja, Holunder (Hugo), Sonnenblumenkerne und Leinsamen, darin ist Östrogen. Sowas als Medizin dasein, nicht als tägliches Essen.

Mandeln schwemmen übrigensÖstrogen aus.

Kommentar von Hooks ,

Mit 16 schon im Hormonhaushalt herumzupfuschen, ist natürlich happig.

Rede doch einfach mal mit Deiner Ärztin darüber und höre Dir an, was sie zu sagen hat. Ob du daran verzweifelst, kannst Du Dir ja hinterher noch überlegen.

Mach Dich auch vorher schon schlau, welche Hormone wann im Körper wo sein sollten, wenn alles normal geht, dann weißt du, wovon die Ärztin spricht. Das gibt Dir SIcherheit, wenn Du verstehst wovon sie redet.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community