Frage von eric016, 35

angst vor streuner hunde beim joggen was tun?

Hallo,liebe comunity ich habe da ein grosses problem ich lebe in armeinien und hier sind echt viele streunende hunde und ich will jetzt anfangen joggen zu gehen und habe angst angegriffen zu werden!was kann ich tun ich will unbedingt joggen gehen aber ich finde es schade das so viele hunde draussen frei rumlaufen!vor einpaar jahren wurde ich sogar angegriffen aber zum glueck nichts passiert!Ich glaube der einzige der von hunden angegriffen und angebellt wuerd bin immer ich und habe auch keine ahnung wieso immer vielleicht weil ich mir zu sehr darueber den kopf zerbreche!vielle menschen gehen hier im park joggen aber da sind auch die meisten hunde!soll ich mich in die menschen menge mischen und joggen?ich habe immer panik von diesen hunden!Ich hoffe es gibt menschen die mich hier verstehen!waehre uber jede antwort dankbar!

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo eric016,

Schau mal bitte hier:
Joggen Panik

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Lyarah, 26

Es hängt zum Großteil von DEINEM Verhalten ab, wie die Hunde sich dir gegenüber verhalten, wie Taigar ja schon gesagt hat.

Hunde sind Rudeltiere und in einem Rudel herrscht eine strikte Rangordnung. Wittern die Hunde irgendwie Angst bei dir (das "wittern" ist sogar wörtlich gemeint, Angst kann man riechen; doch auch deine Körperhaltung ist diesbezüglich extrem aufschlussreich), so ist das für die Hunde ein Signal, dass man dich "unterwerfen" kann. Also gehen sie auf dich los und versuchen, dich in deine Schranken zu verweisen.

Dazu gehört wildes Gebell, Geknurre und vielleicht sogar ein paar Bisse. Innerhalb der Mitglieder eines Hunderudels gehört das zu den ganz normalen "Umgangsformen". Du könntest dir ja mal einige Filme zu dem Thema ansehen, dann verstehst du, was ich meine. Normalerweise wirst du bei so einem Geplänkel jedoch nicht ernsthaft verletzt, jedenfalls nicht absichtlich.

Weichst du in so einer Situation nun zurück oder läufst gar weg, so ist das das Signal, dass du dich geschlagen gegeben hast. Du hast also einen unteren Rang zugewiesen bekommen.

Trittst du jedoch selbstbewusst und angstfrei auf (etwas, das man lernen muss, ist mir schon klar), lässt dich von dem Hund nicht einschüchtern, sondern scheuchst ihn von mir aus mit strengem Blick und klarer, böser Stimme weg, sollte er eigentlich klein beigeben. Am besten, du beobachtest, wie es die Anwohner in deiner Umgebung mit den Hunden halten. Das sind die Tiere dann nämlich gewöhnt.

Und für den Anfang ist es sicherlich die beste Lösung, sich unter die Jogger im Park zu mischen. Dann kannst du auch einiges abschauen :)

Kommentar von eric016 ,

vielen dank!

Antwort
von Taigar, 18

Hi Eric,

Nach deiner Schilderung sehe ich eher ein psychologisches Problem da du sagst du hast das Gefühl als einziger von Hunden angegriffen und angebellt zu werden. Ich komme aus der Türkei, dort gibt es auch viele Straßenhunde die frei herumlaufen und manchmal aggressiv sind. Dies ist aber kein Grund Angst zu haben oder sich in irgendeinerweise beeinflußen zu lassen bzgl. der Aktivitäten denen man nachgehen will.

Du solltest dein Verhältniss zu Hunden unbedingt verbessern, gehe auf einige Hunde zu, lass sie deine Hand beschnuppern und wenn sie an ihr riechen und den Kontakt suchen dann streichel sie am Köpfchen. Achte darauf nie einen Hund ohne den ersten Handkontakt zu streicheln da einige Hunde sich in solchen Situationen bedroht fühlen könnten. Was du auch vermeiden solltest ist den Hunden längere Zeit in die Augen zu sehen. Manche Hunde werden dadurch Aggressiv da sie dies als sehr unangenehm empfinden.

Wenn du Joggen gehst und ein Straßenhund kommt auf dich zu flüchte nicht, lass dir nicht anmerken dass du Angst vor ihm hast, die Hunde spüren dies und nutzen es aus. Zeig dass du über dem Hund stehst und (auch wenn es lustig klingt) das Alphamännchen bist .. Wenn die Hunde merken der gegenüber (Hunde unterscheiden da nicht zwischen Mensch und Hund) ist stärker dann ordnen sie sich meistens unter.

Geh auf den Hund zu wenn er sich dir nähert, klopf mit deinen Füßen kräftig paar mal auf den Boden und/oder signalisier mit den Armen er soll verschwinden ..

Wenn dies nicht hilft solltest du dir über eine Therapie gedanken machen.

Kommentar von eric016 ,

danke sehr!

Kommentar von pferdezahn ,

Pfefferspray, wenn ein aggressiver Hund auf dich zukommt.

Antwort
von Taigar, 15

Noch ein paar Worte zu den Pfefferspray Experten: Völliger Unfug, nur weil ein Hund ausgehungert ist wird er nicht gleich aggressiv. Die Straßenhund Problematik gibt es in anderen Ländern genauso, habs selbst erlebt. Klar gibt es auch aggressive Hunde, es gehört dennoch zu den Ausnahmen.

Und guckt bitte nicht zuviele Filme, der Einsatz von Pfefferspray ist gar nicht so einfach in einer Situation in der man Angst hat. Schnell kann es passieren dass man selber Pfefferspray abbekommt und sich somit die Flucht selbst erschwert bzw. sich einen gesundheitlichen Risiko aussetzt. Gerade wenn es windig ist oder Dunkel besteht die Gefahr dass man sich eher selbst Verletzt als den Hund.

Und förderlich ist es für die Person auch nicht wenn er immer zum Pfefferspray greift, da ist es sinnvoller die Angst zu therapieren und zu lernen souverän zu reagieren statt mit irgendwelchen Waffen.

Ich muss es auch so deutlich sagen: Straßenhunde haben es schwer genug, das sind sehr arme Tiere die wirklich kein gutes Los gezogen haben und täglich dafür kämpfen müssen nicht zu verhungern. Kaum auszudenken wieviel Leid es zusätzlich gebe wenn jeder zum Pfefferspray greifen würde nur weil er sich von ihnen bedroht fühlt ..

Kommentar von Zweimal ,
Völliger Unfug, nur weil ein Hund ausgehungert ist wird er nicht gleich aggressiv.

Das mag für einen einzelnen Hund gelten, im Rudel herrschen aber ganz andere Regeln.
In der Meute wird der Jagdinstinkt extrem aktiviert.
Lass dir einmal von einem (deutschen) Jäger erzählen, was zwei wildernde Hunde alles anrichten können.

Die Straßenhund Problematik gibt es in anderen Ländern genauso, habs selbst erlebt.

Richtig. Vor Jahren waren diese Rudel auf den Kanarischen Inseln ein großes Problem - eben wegen ihres Verhaltens.

Straßenhunde haben es schwer genug, das sind sehr arme Tiere die wirklich kein gutes Los gezogen haben und täglich dafür kämpfen müssen nicht zu verhungern.

Alles richtig - mir tun diese Tiere auch leid. Aber deswegen sind sie noch lange keine Schoßhündchen, sondern im Rudel Jäger.

nur weil er sich von ihnen bedroht fühlt ..

Darum, ums "Fühlen",geht es auch nicht, sondern um eine echte Gefahrensituation bis hin zum Angriff.

Kommentar von Taigar ,

Da klaffen unsere Meinungen sehr auseinander, dies ist aber nicht weiter schlimm. In der Türkei gibt es wie gesagt auch sehr sehr viele Straßenhunde, ich hab es sowohl in Antalya als auch in Izmir zu genüge erlebt.

Ebenso wie in Kroatien und in Spanien. Und ich sehe es keinesfalls so dramatisch, es kommt doch auch immer darauf an um was für Hunde es sich handelt. Da kommen die div. Rassenspezifische Attribute zum vorschein. Vieles wird auch einfach von den Medien zu sehr aufgebauscht wie sie es auch bei anderen Themen tun.

Zum Thema "Problem": Viele Straßenhunde werden durch den Menschen zum Problem weil sie von jenen häufig schlecht behandelt werden. Tritte / Schläge oder Entsorgung mit Müllbeutel gibt es sehr häufig .. Wenn ich jetzt noch höre "Leute bewaffnet euch mti Pfefferspray und ab dafür" dann kann ich da nur den Kopf schütteln .. Sicher ist Eigensicherung bei einigen Straßenhunden notwendig und wichtig. Der Threadersteller hat aber gesagt er wurd zwar vor paar Jahren angegriffen aber es passierte nichts. Für mich ist das Wort "Angreifen" sowieso ein dehnbarer begriff .. Handelt es sich wirklich um einen Angriff oder empfindet der betroffene es nur so? Es kann nicht sein dass Hunden Pfefferspray zugefügt wird nur weil ein Mensch GLAUBT in kürze angegriffen zu werden ..

Da gibt es genug andere Wege um angespannte Situationen zu neutralisieren ohne dass man selbst oder der Hund geschadet wird.

Und wie gesagt: Pfefferspray kann man ganz leicht beim sprühen selbst abbekommen insbesondere im freien. Angenommen man verfehlt den Hund, bekommt selbst aber was ab was dann? Dann hat man noch schlechtere Karten ..

Antwort
von Ente63, 19

Hallo eric016!

Ich kann dich sehr gut verstehen!

Ich hatte das Problem auch, bzw. habe es noch immer. Bei mit betrifft es nicht das Joggen im Park, sondern das Radfahren. Ich wohne auf dem Land, mache gerne Radtouren irgendwo hinauf oder in´s Gelände. Da komme ich öfter an Bauernhöfen vorbei und wirklich an jedem Hof gibt es so einen Kläffer der dann mit großem Theater auf mich zugelaufen kommt.

Ich wollte nie allein fahren, wenn mein Mann mitfährt ist das kein Problem, er geht immer ganz ruhig auf den Hund zu und der tut tatsächlich nichts. Ich daneben, schweißgebadet und das Herz in der Hose ;-((.

Irgendwann habe ich mich überwunden und bin alleine los, eine Tour die ich vorher noch nie gefahren bin und bin tatsächlich einem Hund begegnet. Du kannst dir nicht vorstellen wie es mir ergangen ist und was für große Angst ich hatte. Also die mir gegebenen Tipps befolgt, heißt: Mit dem Fahrrad langsamer werden, stehenbleiben und den Hund erst einmal schnuppern lassen, das hilft wirklich. Ich habe es auch mit schnell vorbeifahren versucht, das ist noch schlechter, mir ist einmal mit lautem Gebell ein Dackel nachgelaufen, ich glaube nicht das er mich beißen wollte, aber angenehm war das nicht gerade.

Ich habe noch immer großen Respekt vor Hunden und es ist mir weitaus lieber wenn ich keinem begegne. Es ist mir auch noch immer lieber wenn mein Mann dabei ist, ihn mögen sie scheinbar oder merken zumindest das er keine Angst hat.

Aber ich kann im Notfall damit umgehen, wohl ist mir nach wie vor nicht dabei und das wird wahrscheinlich auch so bleiben.

Alles Gute!!

Kommentar von eric016 ,

bin froh das ich nicht der einzige bin vielen dank fuer die antwort!

Antwort
von Unstet87, 18

Du solltest einerseits versuchen, deine Angst zu besiegen, damit du nicht für die Hunde als wehrlos dastehst, aber für den Ernstfall doch noch zusätzlich ein Pfefferspray in der Tasche haben. Dass du nicht zu Hause bleiben möchtest, sondern aktiv am Leben teilnehmen willst, ist ein absolut legitimer Wunsch.

Antwort
von Zweimal, 14
ich lebe in armeinien und hier sind echt viele streunende hunde

Diese Hunde sind nicht mit denen zu vergleichen, die hier im Park mit Herrchen oder Frauchen spazieren gehen.
Sie sind in der Regel verwildert und können im Rudel schon gefährlich werden.

Da hilft nur eins:

Pfefferspray.

Kommentar von Winherby ,

So sehe ich das auch.

Die ganze bisher genannte Hundepsychologie wird bei einem ausgehungerten und aggressiven Rudel kaum greifen, zumal es auch unter Hunden immer Halbstarke gibt, die allen zeigen wollen was für tolle Kerle sie sind.

Klar bringt wegrennen nichts, aber in beiden Händen eine Dose Kampfspray und diese dann zum Einsatz bringen, wenn brenzelig wird, das beeindruckt die Kläffer.

Kommentar von eric016 ,

danke!!

Antwort
von StephanZehnt, 14

Hallo Eric,

nun Hunde merken ganz genau wenn man Angst hat und reagieren entsprechend Da nützt auch ein Pfefferspray etwas. Allerdings sollte man aufpassen - nicht ganz so selten haben Streuner Tollwut ja und dann kann es richtig gefährlich werden weil die Hunde irrational reagieren.

VG Stephan

Kommentar von eric016 ,

danke fuer die antwort

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