Frage von snapdrap, 59

Angst vor MS... oder eine Angststörung?

Hallo liebe Com. Also ich sage im vorraus das ich sehr starker Hypochonder bin, aber ich will sicher gehen, dass es nichts schlimmes ist, auch wenn meine Beschwerden nicht einschrenkend sind. Also es fing so an: Ich bekam im Sport einen harten tennisball voll aufs auge. direkt nach dem aufprall sah ich so einen dunklen fleck. der verschwand schon bevor das auge richtig verheilte. Ich habe dann mal gegoogelt was Folgen so eines Aufpralls sein könnte. Dann sties ich auf Netzhautablösung. Dort stand dann, dass dunkle flecken ein anzeichen ist also habe ich mich so lange konzentriert bis ich die flecken wirklich sah. Diese sehe ich heute immernoch, sie sehen aus wie eine abgeschwächte blendung und verschwinden nach ein paar sek. wieder. der augenarzt fand nichts und ich habe weiter gegoogelt. dann kam (um das alles etwas zu verschnellern) Hirntumor. Dann hatte ich ca. 4monate extrem davor angst. Als ich dann nach dem sport so ein Flimmerskotom hatte (jetzt vermutlich zurückzuführen auf wassermangel + zu viel bewegeung die ich nicht gewöhnt bin). Es war so ein streifen in meinem sichtfeld der flimmerte und sich ausbreitete. außerdem verschwanden die buchstaben von der tafel und die gesichter waren abgeschnitten. Nach ca 25min war der Spuk dann auch vorbei und ich hatte keine weiteren beschwerden. Als ich zu hause war gings natürlich sofort an den lappi und hab gegoogelt. zum ersten mal war ich etwas beruhigt was das flimmern anging, denn dort stand, dass das viele leute haben auch regelmäßig! Die Ursachen seien nicht geklärt, aber wenn es nicht öfter auftritt wäre der gang zum arzt nicht notwendig. Ich bin so froh das das eine einmalige sache war, denn das ganze ist jetzt schon knapp 1 jahr her. Jedenfalls habe ich einmal meinen blinden fleck entdeckt und dachte es wäre ein gesichtsfeldausfall meines "hirntumors". bin zum augenarzt und der sagte, dass alles oke ist. bin sogar wegen dem fleck am samstag zum notdienst gegangen.... jedenfalls wusste der nicht weiter. das hat mich natürlich noch mehr erschreckt. bis mein kumpel sagte er hat das auch. dann habe ich ihn mal gefragt ob er das eventuell auch hat und es war so^^ naja das hat wohl jeder xD... Nunja, was mich jetzt plagt ist dieses Muskelzucken... es ist immer ein ganz kurzes, ruckartiges zucken. ich habe es eigentlich über all. dann habe ich da mal gegoogelt und da stand das es viele harmlose ursachen gibt, aber auch einige bösartige wie MS, ALS etc. An ALS denke ich jetzt zwar nicht so, denn ich bin erst 14 Jahre alt und es gibt nur 8.000 menschen in ganz deutschland die diese plagt. Außerdem sind 10% Jünger wie 40. Aber MS... das macht mir echt zu schaffen. vor der angst der angeblichen hirntumors konnte ich sogar nächte nicht schlafen. das hat man richtig gemerkt wie es mir dabei ging. hatte auch mal so ein ziehen in armen und beinen das dann verschwand, als mich einige leute beruhigt haben. im endeffekt will ich jetzt nur wissen ob diese angst auch so unbegründet ist wie diese davor. Danke

Antwort
von evistie, 59
im endeffekt will ich jetzt nur wissen ob diese angst auch so unbegründet ist wie diese davor.

Ja, Deine Angst ist genau so unbegründet wie Deine Angst davor wegen eines Hirntumors.

Im übrigen hast Du bereits mehr als genug Antworten dazu bekommen, die Dich eigentlich "beruhigt" haben sollten:

http://www.gesundheitsfrage.net/frage/koennte-das-ms-sein-abstimmung

Ich wette, wenn es diesmal tatsächlich klappt, Dich zu "beruhigen", hast Du ganz schnell eine neue schwere Krankheit gefunden, die Dir Angst macht.

Dass Du psychotherapeutische Hilfe brauchst - und das umgehend!!! - war nicht nur so dahingesagt.

Kommentar von snapdrap ,

geht das auch ohne nen psyochologen? zB internet oder so? Ich habe momentan nicht so viel zeit

Kommentar von Nelly1433 ,

Nein, im Internet findest Du nur wieder irgendeine neue Krankheit... Laß das Internet einfach mal ganz beiseite und investiere die einsparte Zeit in eine Therapie. Das geht auch ambulant.

Kommentar von evistie ,

Was meinst Du, wie viel freie Zeit Du gewinnst, wenn Du das Herumgoogeln nach Krankheiten bleiben lässt sowie das anschließende Herumfragen in Gesundheitsforen! Die reicht für zwei Therapien... :o)

Merke: Zeit hat man immer für das, was einem wirklich wichtig ist. Versuche, Deine psychische Gesundung als Allerallerwichtigstes zu sehen!

Kommentar von snapdrap ,

und wie lange dauert das?

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