Frage von mommsen, 44

Angeblich soll es ein Medikament geben, das man vorsorglich gegen Brustkrebs einnehmen kann?

Wer hat von so einem Medikament schon gehört? Können es alle Frauen bekommen oder gibt es da Beschränkungen?

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von alaska, 31

Frauen, bei denen ein erhöhtes Brustkrebsrisiko festgestellt wurde, sollten der Empfehlung des National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) zufolge fünf Jahre lang vorbeugend die Medikamente Tamoxifen oder Raloxifen einnehmen. Doch kann ein vorbeugendes Mittel wirklich Menschenleben retten? : "Die Datenlage ist nicht gut genug", sagen Experten.

Tamoxifen wird auch in Deutschland zur Behandlung von Brustkrebs eingesetzt. Es hemmt die Wirkung von Östrogen auf die Tumorzellen, denn das weibliche Hormon fördert das Wachstum bestimmter Krebszellen. Als vorbeugendes Medikament für gesunde Frauen ist es hierzulande bislang nicht zugelassen. Anders in den USA, wo Ärzte Frauen mit erhöhtem Brustkrebsrisiko seit 1998 vorbeugend Tamoxifen verschreiben können. Raloxifen hingegen ist ein Medikament, das gegen Osteoporose, also Knochenschwund, verschrieben wird. Es hat ebenfalls eine tumorhemmende Wirkung, allerdings ist diese schwächer als bei Tamoxifen.

Risiken überwiegen oft den Nutzen

"Tamoxifen ist ein wirksames Medikament, welches das Risiko für die Bildung eines Tumors halbieren kann", sagt Thomssen. Doch die Nebenwirkungen seien nicht zu unterschätzen. Bei Tamoxifen habe man in Studien zwar eine Senkung des Brustkrebsrisikos, dafür aber auch eine höhere Sterblichkeit durch Lungenembolien und Thrombosen beobachtet. Bei jungen Frauen mit familiärem Brustkrebs wisse man zudem nicht, ob das Medikament überhaupt wirke. "Wir sind zurückhaltend mit einer generellen Empfehlung". Quelle: Prof. Christoph Thomssen, Direktor Universitätsfrauenklinik Halle an der Saale/ http://www.t-online.de/lifestyle/gesundheit/id_61694166/brustkrebs-wie-sinnvoll-...

Kommentar von Hooks ,

Wenn das Östrogen gesenkt wird, kann das Depressionen zur Folge haben.

Antwort
von StephanZehnt, 21

Hallo Mommsen,

es gibt ein Nachfolgepräparat zu Tamoxifen und zwar Aromasin (Exemestan)! Um so etwas allerdings in Betracht zu ziehen sollte man schon Hochrisikopatient sein. Sprich das es schon Brustkrebs in der Familie gab! Weil die Nebenwirkungen schon heftig sein können. http://www.bcaction.de/bcaction/nein-zu-brustkrebsvorbeugung-aromasin-exemestan/

Da solche Aromatasehemmer wie Aromasin verschreibungspflichtig sind müßtest Du mit Deiner Gynäkologin einmal über das Thema sprechen bzw. Dich beraten lassen!

Nur sie kann Dir da entsprechenden Rat geben, der auch Hand und Fuß hat
Denn wenn dies so einfach wäre hätten sich nicht schon einige Frauen die absolute Hochrisikopatienten waren die Brüste abnehmen lassen ...und neu aufbauen lassen!

Was für eine Frau eine sehr schwere Entscheidung ist! Also sprich unbedingt einmal mit Deiner Gynäkologin darüber!

Alles Gute Stephan

Antwort
von Hooks, 19

na klar, jede Menge.

Schau mal hier rein und lies auch die anderen Artikel.

http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/aurora-geib/vit...

Kommentar von Zweimal ,
Kommentar von Hooks ,

Ja und? Was hat das mit Medizin zu tun? Sind Vorschläge der linken Richtung etwa besser?

Daß Vitamin D gegen Sonnenbrand hilft (vorbeugend) habe ich diesen Sommer getestet - es stimmt. Und Brustkrebs habe ich auch noch keinen.

Kommentar von Zweimal ,

Was der Kopp-Verlag mit Medizin zu tun hat?

Nichts!

Kommentar von Hooks ,

Ach, Zweimal, du bist noch nicht krank genug.

Wer wirklich Hilfe sucht, schaut da nach, wo es auch echte gibt...

Kommentar von Zweimal ,

Und die findet man nicht beim Kopp-Verlag.

Kommentar von Hooks ,

Natürlich - ich habe sie da gefunden, was redest Du denn?

Diese Plattform ist dazu da, daß man seine Erfahrungen weitergibt!

Kommentar von Zweimal ,

Ich kann allen Usern nur raten, sich seriöse und kompetente Informationen z.B. hier zu holen:

"Lebensstil und Krebsrisiko (1)

  • Ernährung, Vitamine und Sport":

http://www.krebsinformationsdienst.de/vorbeugung/risiken/lebensstil.php

Kommentar von Zweimal ,
Kommentar von elliellen ,

Solche 0-8-15- Pillen wie in dem Link sind bei einer Krebsprävention nicht gemeint. Die Billigröhrchen enthalten mitunter krebsverdächtige Süßstoffe und andere Zusätze. Wenn man gute Mikronährstoffe( z.B. Selen, Enzyme, Vitamine) erhalten möchte, die ohne Zusätze hergestellt sind, muss man sie sich schon anderweitig besorgen. Z.B. bei Supplementa oder der Naturscheune.

http://www.bdem.de/tagungen/tagung1/chemopraeventionkrebs.pdf

Das A und O ist natürlich eine gesunde und nährstoffreiche Ernährung!

Kommentar von Hooks ,

Wenns schon jemand wissen will, mein Vitamin D beziehe ich aus dem Lebertran, das Selen aus den rohen Paranüssen, die ich bei topfruits.de kaufe.

Das B nehme ich aus den Kapseln von ratiopharm, wohl wissend, daß Titandioxid nicht so gut sein soll. Aber es scheint mir das kleinere Übel zu sein.

Kommentar von Hooks ,

@ zweimal:

dieser Link ist absolut unrtauglich:

Echte Vitaminmangelerkrankungen kommen in den Industrieländern trotzdem schon seit langem kaum mehr vor. Daran haben auch die Industrialisierung der Landwirtschaft und die große Rolle nichts geändert, die Fertiglebensmittel heute im Alltag spielen. Deutschland ist kein "Vitaminmangel-Land" - darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) schon seit Jahren hin.

Die DGE wird von der Industrie bezahlt, und natülich ist Deutschland ein Vitaminmangelland! Vitamine D und B fehlen bei ganz vielen Menschen. Das siehst Du daran, daß alleine schon Krankheiten wie Depressionen und Neurodermitis ständig zunehmen. (das liegt nicht daran, daß Stress zunimmt, sondern daß unser Körper durch Nährstoffmangel mit Stess nicht zurechtkommt!)

Andersherum gefragt: wo sollen denn die Vitamine herkommen, wenn nicht aus anderen Quellen als die Nahrung? Magnesium ist genauso futsch, wenn DU von Kunstdüngerböden ernten willst.

Kommentar von Zweimal ,

Die DGE wird von der Industrie bezahlt

Mit liegen andere Informationen vor:

"Die DGE verfolgt als eingetragener Verein ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Der Haushalt der DGE mit den Sektionen und Projekten belief sich 2006 auf ca. 4.6 Millionen Euro. Etwa 30 % decken wir durch eigene Einnahmen aus Gebühren für Schriften und Medien, Beratungen und Lehrgängen sowie Mitgliedsbeiträgen. 70 % stellen Bund (BMELV) und Länder über öffentliche Mittel zur Verfügung."

http://www.dge.de/modules.php?name=Content&pa=showpage&pid=7

Aber da Du behauptest, die DGE würde "von der Industrie bezahlt", kannst Du sicher auch genau angeben,welche "Industrie" sie bezahlt und wie hoch diese angeblichen Beträge sind. Soche Aussagen sollten im Interesse ihrer Glaubwürdig auch belegt und nicht einfach so in den Raum gestellt werden.
Nur so können die User die "Tauglichkeit" überprüfen.

Das siehst Du daran, daß alleine schon Krankheiten wie Depressionen und Neurodermitis ständig zunehmen

Die Ursache von Depressionen und Neurodermitis allein in Nährstoffmangel zu suchen, greift entschieden zu kurz.

Zur Informationen die Ursachen beider Erkrankungen empfehle ich:

  • ...deutsche-depressionshilfe.de/stiftung/fakten.php

  • ...neurologen-und-psychiater-im-netz.de/npin/npinkrankheit/show.php3?p=1&id=15&nodeid=21

  • .netdoktor.de/Krankheiten/Neurodermitis/Ursachen/Neurodermitis-Ursachen-7588.html

  • ...onmeda.de/krankheiten/neurodermitis-ursachen-1260-4.html

Es macht keinen Sinn, alles und jedes auf Vitamin- und Nährstoffmangel zurückzuführen und damit mögliche Therapien auch auf die Zufuhr von Vitaminen und Nährstoffen zu beschränken - so einfach ist die Sache in der Realität nämlich leider nicht.

Magnesium ist genauso futsch, wenn DU von Kunstdüngerböden ernten willst.

Auch mit dieser weit verbreitete Mär beschäftigen sich verschiedene Stellen:

"In der Werbung für Vitamin- und Mineralstoffpräparate wird manchmal der Eindruck geweckt, dass diese Präparate für eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen in der heutigen Ernährung notwendig sind, weil die verfügbaren pflanzlichen Lebensmittel im Vergleich zu früher weniger Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Denn durch die intensive landwirtschaftliche Nutzung seien die Böden an Nährstoffen verarmt. Die Pflanzen, die auf diesen Böden wachsen, enthielten somit auch weniger Nährstoffe.

Wissenschaftlich begründet sind diese Aussagen jedoch nicht."

ausführlich unter:

  • ...vis.bayern.de/ernaehrung/lebensmittel/gruppen/naehrstoffgehaltpflanzlichelebensmittel.htm

bzw.

  • ....vzsh.de/Naehrstoffmangel-in-Obst-und-Gemuese-durch-ausgelaugte-Boeden-Falschmeldungen-verunsichern-Verbraucher
Kommentar von Hooks ,

@ Zweimal:

Diesem deutschen Krebsinformationsdienst traue ich schon gar nicht. Wer bezahlt ihn? klingt nach "offiziell" und Mainstream.

Und daß die Sonnenschutz empfehlen, ist ja schon wieder ein Weg Richtung Krebs. Dann kann der körper nämlich das Vitamin D durch Sonneneinstrahlung nicht nutzen.

Tut mir leid, diese Seite halte ich nicht für vertrauenswürdig.

Kommentar von elliellen ,

Dem kann ich mich nur anschliessen.

Kommentar von Zweimal ,

Diesem deutschen Krebsinformationsdienst traue ich schon gar nicht.

Tut mir leid, diese Seite halte ich nicht für vertrauenswürdig.

Jetzt wird es aber peinlich.

Der Krebsinformationsdienst ist ein kostenfreies Angebot des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKZ), einer weltweit renomierten Einrichtung, in der anerkannte Wissenschaftler arbeiten.
So war z.B. Harald zur Hausen Vorsitzender und Wissenschaftliches Mitglied des Stiftungsvorstands des DKFZ.
Nur zur Erinnerung:
Harald zur Hausen erhielt 2008 den Nobelpreis für Medizin!

Wer bezahlt ihn?

Diese Informationen sind leicht zu ermitteln, z.B.:

"Das Zentrum wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren."

http://www.dkfz.de/de/aktuelles/aktuelle-meldungen/Brustkrebsmonat-Bundesweite-A...

Die Helmholtz-Gemeinschaft ist übrigens auch keine Klitsche, sondern t die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands!

Also, demnächst bitte zuerst informieren!!

Kommentar von Hooks ,

OK, beenden wir diese Diskussion.

Ich traue Organisationen wie der DGE schon allein deshalb nicht, weil ihre Angaben nicht für mich brauchbar sind. (Und ein Nobelpreis zählt für mich gar nichts, das sagt überhaupt nichts aus.)

Vielleicht bin ich eine Einzelsorte, aber davon gibt es eine ganze Menge.

Ich traue nur dem, was ich selbst ausprobiere. Das wirst Du sicher nicht als Fakten anerkennen, also reden wir ständig aneinander vorbei.

Ich werde weiterhin meine Vitalstoffe nehmen, die ich für wichtig erachte, und ich werde weiterhin darauf pfeifen, "was die DGE empfiehlt". Ich habe 2 Jahre lang MTX gespritzt und medikamentiere mich nun auf eigene Faust - damit geht es mir wesentlich besser.

Des weiteren werde ich wie bisher anderen Menschen weitergeben, was ich ausprobiert habe. Dazu ist diese Plattform schließlich da.

Was die DGE empfiehlt, läßt sich ja ohne weiteres ergooglen, sollte also hier kein Thema sein.

Kommentar von elliellen ,

"Hooks", besser hätte man es nicht auf den Punkt bringen können. Noch nebenbei, wie sehr wir uns auf die netten "Organisationen" verlassen können, haben wir ja damals gemerkt, wie uns die Schweinegrippeimpfung so hoch empfohlen wurde. Nun sind wir froh, dass wir uns dagegen entschieden, als rauskam, dass sie illegal an die Menschen gebracht werden sollte, weil zuviel bestellt wurde!! Und dazu noch völlig schädlich war. Man sollte stattdessen lieber seine Infos selbst einholen und dann entscheiden, wem man glaubt!

Kommentar von Hooks ,

Genau das!

Antwort
von cyracus, 17

Vermeide auf jeden Fall Deos mit Aluminium (das ist in sehr, sehr vielen Deos drin). - Google damit mit

deo aluminium brustkrebs

und mit

aluminiumfreie deos

und mit

deos aluminiumfrei

.

Sieh Dir dieses Video an:

Aluminium - Die geheime Gefahr

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