Frage von schaalsy, 786

Amitriptylin - Schmerzen - Depression - Schlafstörung

Hallole

ich bekomme jetzt Amitriptylin. Soll 3 Fliegen mit einer Klatsche schlagen. Depressionen, Schmerzen (chronisch / Fibromyalgie) und Schlafstörungen. Bin gerade erst am Anfang und will es zügig aufdosieren. Wer hat Erfahrung in einem der Bereiche oder wie ich in mehreren?

Danke

Grüssle

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von rulamann, 776

Erfahrungen habe ich keine, aber ich habe das hier für dich gefunden >

Zu Beginn der Behandlung wird die Amitriptylin-Dosis langsam gesteigert, bis die kleinste wirksame Dosis ermittelt wurde. Bei Depressionen werden zu Beginn häufig zwischen 50 und 75 Milligramm verteilt auf zwei oder drei Dosen verabreicht. Die maximale Dosis liegt ambulant bei 150 Milligramm. Bei älteren Patienten genügt oft schon eine deutlich geringere Dosis, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Generell sollten ältere Patienten den Wirkstoff jedoch nur nach einer sorgfältigen Kosten-Nutzen-Abwägung einnehmen.

Wird Amitriptylin zur Behandlung von chronischen Schmerzen eingesetzt, wird in der Regel mit einer Dosis von 25 Milligramm begonnen. Schrittweise kann die Dosis auf bis zu 100 Milligramm angehoben werden. Das Mittel sollte möglichst abends vor dem Einschlafen eingenommen werden. Dies gilt auch, wenn Amitriptylin zur Behandlung von Schlafstörungen angewendet wird.

http://www.gesundheit.de/medizin/wirkstoffe/antidepressiva/amitriptylin

Alles Gute von rulamann

Kommentar von schaalsy ,

Danke für deine Antwort :- )

Kommentar von rulamann ,

Danke für den Stern :-))))

Antwort
von Lexi77, 666

Hallo! Ich bekomme Amitriptylin im Rahmen meiner Schmerztherapie (chron. HWS Schmerzen seit 10 Jahren und aktuell seit Januar Bauchschmerzen, die aber nach meiner jetzigen OP hoffentlich bald weg sind), jetzt wieder seit ungefähr 5 Wochen. Vor ca. 3 Jahren hatte ich das schonmal für eine längere Zeit, habe es dann aber irgendwann nach Rücksprache mit dem Arzt abgesetzt. Ich hatte das Gefühl, dass es keine besondere Wirkung bringt und ich hatte nach dem Absetzen tatsächlich nicht mehr Schmerzen als mit dem Ami. Jetzt habe ich es von einer Schmerztherapeutin insbesondere wegen meiner starken Schmerzen im Bauch bekommen.

Ich nehme jetzt nur eine sehr geringe Dosis, nur 10 mg, also eine Tablette abends. Für eine Schmerztherapeutische Behandlung liegt die Dosis ja sowieso deutlich niedriger, als wenn damit z.B. Depressionen behandelt werden sollen. Vor einigen Jahren, als ich das schonmal genommen hatte, sollte ich 20 mg nehmen, aber da stand ich dann total neben mir, mir war nur noch schwindelig und ich war sehr müde. Deswegen haben wir es damals dann auch auf 10 mg runterdosiert. Da ging es dann mit den Nebenwirkungen. Jetzt habe ich eigentlich keine bedeutenden Nebenwirkungen (wobei ich nicht weiß, ob ein Ausschlag, den ich aktuell habe, evtl. davon kommt).

Du solltest das Amitriptylin auf jeden Fall abends nehmen, ich kann da immer sehr gut mit schlafen, vielleicht hilft dir das ja auch bei deinen Schlafstörungen. Und das ist auch eine Wirkung, die sehr schnell einsetzt. Gegen die Depressionen dauert es einige Zeit, bis es eine Wirkung zeigt (sagt zumindest der Beipackzettel).

Die für dich richtige Dosierung darst du aber auf keinen Fall alleine ausprobieren, sondern das musst du auf jeden Fall mit deinem Arzt absprechen. Du solltest da auch nichts überstürzen. Denn wenn du zu schnell hochdosierst und dann starke Nebenwirkungen bekommst, ist dir ja auch nicht geholfen. Ich denke mal, dass dein Arzt da zusammen mit dir einen Therapieplan entwickelt (sollte er zumindest tun), wenn nicht, dann sprich ihn darauf an und frage ihn, wann und wie du die Dosis steigern sollst.

Gute Besserung

Kommentar von Lexi77 ,

Dies habe ich noch im Beipackzettel gefunden:

Die mittlere Dauer einer Behandlungsperiode bis zum Nachlassen der Krankheitserscheinungen beträgt im Allgemeinen mindestens 4 bis 6 Wochen.

Nach Rückbildung der depressiven Krankheitserscheinungen sollte die Behandlung noch wenigstens 6 Monate weiter geführt werden.

[...]

3.2 Falls von Ihrem Arzt nicht anders verordnet, gelten die folgenden Dosierungsrichtlinien

Bei ausreichender Wirkung sollte die Dosis so klein wie möglich sein. Erforderlichenfalls sollte aber der zur Verfügung stehende Dosierungsbereich ausgenutzt werden.

Bei Behandlungsbeginn soll die Dosis schrittweise erhöht, bei Beendigung der Behandlung muss sie schrittweise verringert werden.

http://www.apotheken-umschau.de/do/extern/medfinder/medikament-arzneimittel-info...

Kommentar von StephanZehnt ,

Das Amitriptylin wird auch bei Reizdarm / Reizmagen gerne verschrieben mit Tropfen kann man es gut dosieren da eine sehr geringe Dosis reicht. (ca. 8 Tropfen).

Kommentar von schaalsy ,

Danke für deine Antwort :- )

Antwort
von bobbys, 610

Die Dosissteigerung wird vom Arzt bestimmt,da Amitriptylin auch erhebliche Nebenwirkungen hat und die Stimmungsaufhellende Wirkung erst nach 2-3 Wochen eintritt,muss es langsam gesteigert werden.

LG Bobbys ;)

Kommentar von schaalsy ,

Danke für deine Antwort :- )

Antwort
von Hooks, 571

Bei mir sind Schmerzen und Depressionen mit Lebertran weggegangen. Ist vielleicht von den Nebenwirkungen her besser als das andere.

Kommentar von schaalsy ,

Danke für deine Antwort :- )

Kommentar von Hooks ,

Näheres findest Du unter den DStichworten "cod liver oil" und "study", evtl. auch unter "omega-3-Fettsäuren".

https://www.ixquick.com/do/search?language=deutsch&cat=web&query=%22omeg...

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