Frage von schaalsy, 583

ambulante OP in Vollnarkose

Hallo

ich suche hier Erfahrungen. Werde am MIttwoch in Vollnarkose, aber ambulant operiert. Nix großes. Dauer der OP 30-40 Min. Ich hatte schon mehrere OPs, die weitaus länger gedauert haben.

Ich muss ja dann in Betreuung bleiben. Mir fällt jetzt ein, dass ich nicht gefragt habe, wielange ich nach der OP in der Praxis bleiben muss und ob ich eine 24-Stunden-Betreuung brauche. Hat jemand von euch damit Erfahrung? Ja, ich werde am Montag in der Praxis anrufen. Bin aber jetzt schon neugierig und will planen. Lebe alleine.

Grüssle

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Katzina, 583

Das kommt auf die OP an und auf die verabreichte Menge an Narkotika. Auf jeden Fall darfst Du an diesem Tag kein Kraftfahrzeug mehr führen. Sicherlich mußt Du Dir dann ein Taxi nehmen. Manche Ärzte verlangen auch eine Abholung. Wenn Du aber niemanden hast, sprich mit dem Ärzteteam dort. Alles Gute!

Kommentar von schaalsy ,

Danke für deine Antwort. Ja, es muss mich eine erwachsene Begleitperson abholen. Das ist nicht das Problem. Mir geht es darum, wie lange ich unter Betreuung sein muss. den ganzen Tag und die Nacht? Na ja, werde am Montag anrufen, dann werde ich es erfahren. Die OP ist nicht tragisch. DIe Daumensehne wird abgeschabt und gespalten.

Antwort
von Nicole82, 533

Wenn du Montag dort anrufst,wirst du es wissen.Bei meiner letzten Ambulanten OP war es nur wichtig,dass ich abgeholt werde.Aber zuhause war ich dann nach ca 2 Stunden wieder alleine.Du wirst dann schon merken wie du dich fühlst.Danach kannst du ja dann entscheiden,ob jemand bei dir bleiben soll,oder ob du auch alleine zurecht kommt.

Alles Gute Nicole

Kommentar von schaalsy ,

vielen Dank für deine Antwort. Ich werde abgeholt und auch zuhause betreut. Ich muss nur wissen wie lange die Betreuung gehen soll und ab wann man mich abholen kann.

Antwort
von Mahut, 507

Für die Daumensehne bekommst du eine Narkose, ich hatte die gleiche OP vor vielen Jahren in Örtlicher Betäubung, Es war nicht sehr schlimm, das einzig Üble war, das man die Blutversorgung abgebunden hat, das war unangenehm. Aber als alles vorbei und verbunden war, konnte ich ohne Probleme nach Hause und musste mir über eine Betreuung keine Sorgen machen.

Ich würde erstmal schauen, bevor ich in einer Praxis eine Vollnarkose bekomme, ob auch ein Anästhesist dabei ist und wie die Betreuung hinterher ist, gibt es einen Aufwachraum und ist nach der OP immer jemand bei dir, denn daran mangelt es in vielen Praxen.

Viel Erfolg bei der OP

Kommentar von schaalsy ,

Danke für deine Antwort. Der Chirurg macht es nur in Vollnarkose. Der andere Chirurg im KRankenhaus auch. Eiin Anästhesist ist dabei, da habe ich schon den Aufklärungsbogen. Ein Aufwachraum und genügend Personal wäre da. Ich will aber zügig heim, muss dann aber anders planen, als wenn ich länger dort bin. Montag bin ich schlauer.

Antwort
von polar66, 433

Hallo schaalsy,

die Aufwachphase in der Praxis ist abhängig von der Art des Eingriffs und der Narkosedauer. I.d.R. beträgt diese Phase 30 Minuten bis ca. 3 Std. Weitere Kriterien sind:

  • stabile, lebenstüchtige Zeichen seit mindestens 1 Stunde
  • Fähigkeit, sich anzuziehen und herumzugehen
  • Aufnahme von Flüssigkeit durch Trinken ohne Erbrechen
  • Blutdruck ist stabil

Eine 24-Stunden-Betreung ist immer erforderlich bei ambulanten OP's. Mindestens jedoch eine Betreung am OP-Tag bis zum nächsten Morgen. Und denk dran (auch wenn du jetzt nicht danach gefragt hast) : Treff keine wichtigen Entscheidungen in den ersten 24 Stunden. Alles Gute und LG von polar66

Kommentar von schaalsy ,

vielen Dank für deine Antwort. Das mit den Entscheidungen steht auch im Aufklärungsbogen.

Antwort
von user125, 361

Ich hatte schon vier handoperationen. Das erstmal war es eine teilnarkose, dies ist nur kurz möglich, denn die manschette für blutleere schmerzt.

Zweimal hatte ich eine plexusanästhesie. Nur der Arm schläft, kannst ihn allerdings mehrere Stunden nicht kontrollieren (Bewegung, Gefühle fehlen). Das war die beste Variante.

Mehr dazu: http://www.operation-pro.de/Plexus/default.htm

Dann noch einmal Vollnarkose, das jedoch nur, weil Knochen aus beckenkamm entnommen wurde.

Bei der Besprechung mit dem Narkosearzt, sprich ihn auf andere narkoseart an (insofern du das überhaupt wünschs).

Du brauchst eine Person zum heimbringen. Wahrscheinlich brauchst du Zuhause auch Hilfe. Einhändig ist es nicht ganz einfach.

Halte dich an die Schonzeit nach der op, es wird sich lohnen.

Kommentar von schaalsy ,

vielen Dank für deine Antwort. Ich werde abgeholt und auch zuhause betreut. Ich muss nur wissen wie lange die Betreuung gehen soll und ab wann man mich abholen kann. Mir wäre eine örtliche Betäubung und so eine leck mich am A... Spritze eigentlich genug. Aber der Chirurg will Vollnarkose, auch im KRankenhaus machen die es nur mit Betäubung. Hilfe werde ich sicherlich brauchen bin aber ein Alleinemacher und habe hier schon vorgesorgt, dass ich möglichst wenig tun muss.

Kommentar von user125 ,

Wenn du Leck mich... Medis bekommst und örtl. Betäubung, warum die Vollnarkose?

Bi musst bestimmt 1 h vor op Beginn da sein. Die Op dauert seine zeit. Danach die aufwachzeit, die 1-3 h dauert. Jenachdem, wie du die Narkose verträgst.

Ich würde ab dem "einrücktermin" bis zur Entlassung mit 4h rechnen (Minimum). Zuhause kannst du den Abend alleine managen. Denn, bevor es dir nicht gut geht, wirst du nicht entlassen.

Ich bin auch nicht der Typ, der gerne Hilfe annimmt. Aber schönen lohnt sich.

Drück die Daumen ;-).

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