Frage von Zuckerhut, 18

Alternative zu Insulinspritze

Hallo Leidensgenossen und Hilfegebende,gibt es eine Alternative zur intensiven Insulintheraphie,incl.Metformin?Gibt es eine OP oder Tabletten welche die genauen Diätpläne ,Zeiteinhaltung der Insulingaben usw. ersparen bzw. etwas erleichtern?Kann man das evtl. auch nur mit Tabletten lösen?Ich leide an DiabetisTyp 2 b!tgl 50 EH Humalog (bedarfsgerecht)und zum Abend 16 EH Lantus,100mg Metformin 500-0-500!Ich bin sehr dankbar für Eure Hinweise,Anregungen usw.

Antwort
von alegna796, 9

Hallo Zuckerhut, Du bist ganz bestimmt mit Deinem Problem nicht allein. Wenn es nötig wird Insulin zu spritzen, weil der Blutzucker NUR mit Tabletten und Diät nicht mehr optimal einzustellen ist, dann muss man in den Sauren Apfel beißen! Ich bin seit 25 Jahren Diabetiker und spritze seit 15 Jahren 2 x täglich ein Mischinsulin 30 % sofort wirkendes und 70 % Vezögerungsinsulin mit einem Pen. Wenn man sich daran gewöhnt hat, belastet das kaum noch. Es wäre schön, wenn das Problem auf andere Art zu lösen wäre, man forscht zwar daran, aber heute und morgen wird sich da noch nichts ändern. Also nimm das einfach so wie es ist und lebe Dein Leben. LG

Kommentar von Zuckerhut ,

Danke für die liebe Antwort,wenn dies die einzigen gesundheitlichen Probleme wären,dann würde mir das wohl leichter fallen mein Leben zu leben,wenn aber dasselbe nichtmehr lebenswert ist sucht man nach Alternativen,ohne meine akribsche Suche nach immer neuen Möglichkeiten und deren Umsetzung wäre ich schon verstorben..ja so hart ist das manchmal!Ich wundere mich auch über meine Neugier,eigentlich müßte die mir schon vergangen sein!Da ich mich aber generell nicht mit.....es war schon immer so ......zufrieden gebe , bin ich weiter auf der Suche nach Erleichterung!LG Ich las auf N24 das es mit einer kleinen OP möglich wäre oder mit nur 1 Tablette,nun ja,ich werde mal 5.99€ ausgeben,dümmer kann ich ja nicht werden,nur erfahrener!(:-)

Kommentar von Zuckerhut ,

Es ist zwar manchmal tröstend nicht allein zu sein mit den Problemen,aber leider spürbar nur für die einzelne Spezies,da ich u.a.in der Forschung tätig bin gebe ich nicht so schnell auf,ich weis da geht immer was!

Kommentar von alegna796 ,

Hallo Zuckerhut, es lohnt sich IMMER zu kämpfen, glaube mir, ich kämpfe seit Jahren um ein lebenswertes Leben und glaube mir, der Diabetes ist das geringste gesundheitsliche Problem, ich habe schlimmere. Trotzdem gebe ich niemals auf und das solltest Du auch nicht tun. LG

Kommentar von alegna796 ,

Hallo Zuckerhut, es lohnt sich IMMER zu kämpfen, glaube mir, ich kämpfe seit Jahren um ein lebenswertes Leben und glaube mir, der Diabetes ist das geringste gesundheitsliche Problem, ich habe schlimmere. Trotzdem gebe ich niemals auf und das solltest Du auch nicht tun. LG

Antwort
von Gemuesemuffin38, 7

Es gibt ja auch die Möglichkeit einer Insulinpumpe die die Insulinabgabe alleine steuert, allerdings ist es sehr sehr selten dass Diabetiker vom Typ 2 diese auf die Krankenkasse verschrieben bekommen, die bekommen eigentlich nur Typ 1 bezahlt. Sprich doch mal mit deiner Diabetesberaterin darüber, allerdings ums spritzen wirst du leider nicht drum herum kommen.

Kommentar von Zuckerhut ,

Ich würde mir die insulinpumpe selbst kaufen,da liegt das Problem nicht!Aber ich bin nicht überzeugt in meinem Fall von dieser Technick,gefährlich bei viel Sport usw.geht so nicht.Aber danke!MFG Übrigens gibt es hier bei uns keine fähigen Diabeteberater mehr(geschweige Diabetologen)für mich,da ich fast das gesamte Wissen indus habe,es fehlt eben nur noch ein Wink auf eine neue wunderbare .Entdeckung,welche akzzeptabel ist.

Kommentar von niaweger ,

...da ich fast das gesamte Wissen indus habe...

Ich glaube, da irrst du dich sehr. Zum Beispiel im Bezug auf die Insulinpumpentherapie scheinst du noch extrem wenig zu wissen.

Ich würde mir die insulinpumpe selbst kaufen,da liegt das Problem nicht!

Da liegt das Problem wirklich nicht - aber das sieht in der Realität tatsächlich noch ganz anders aus. Sich eine Insulinpumpe selber zu kaufen ist mit Sicherheit noch nicht das größte Problem - auch, wenn man dafür mal locker dreieinhalb- bis viertausend Euro aus dem Ärmel schütteln muss. Das größere Problem ist, dass du ohne das entsprechende Verbrauchsmaterial mit deiner Insulinpumpe gar nichts anfangen kannst, und dass für dieses verbrauchsmaterial pro Monat auch noch locker 500 € regelmäßig dazukommen, die die Krankenkasse auch jeweils nur dann übernimmt, wenn sie auch die Anschaffungskosten der Pumpe übernehmen würde.

Aber ich bin nicht überzeugt in meinem Fall von dieser Technick,gefährlich bei viel Sport usw.geht so nicht.

Gerade bei viel Sport gibt es keine bessere Therapieform als eine Insulinpumpe - mit keiner anderen Therapieform kannst du dich so gezielt auf jede möglich Art von körperlicher Belastung einstellen wie mit einer Insulinpumpe.

Wenn du dir sicher bist, dass du sowohl die Anschaffungskosten als auch die Folgekosten einer Insulinpumpe tragen kannst, ohne dich zu verschulden, dann solltest du dir wirklich noch mal alles an Informationen zu diesem Thema reinziehen, die du kriegen kannst. Denn die Krankenkasse wird das bei dir nicht übernehmen, aber es wäre für deine Bedürfnisse die optimale Therapieform...

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