Frage von jessicaalina, 4

Alle sehen es außer ich

Kurze Vor-Zusammenfassung:

Seit 2011 Angststörungen, Depressive Episoden, von Zeit zu Zeit Selbstverletzung, seit Anfang d. Jahres Essstörung.

Ich habe also in kurzer Zeit sehr viel abegenommen, 40kg... das fällt natürlich auf und jeder spricht mich darauf an. Ich höre nur "Jessi, du siehst gut so aus, das reicht" aber mir reicht es nicht, es ist ein Triumph, wenn die Waage immer weniger anzeigt und ich will immer weniger.

So, damals in einer schlimmen Angst-Depressions-Zeit vertraute ich mich meine Kinderärztin an, ich war damals 15. Sie half mir immer! Konnte jederzeit kommen....mit 18 war das vorbei, da sie für Ü18J nicht mehr zuständig ist.

Seitdem ist mein Leben eigentlich unschön, grau, depressiv...ich bin mittlerweile 20 Jahre. Ich kann nicht mehr zu ihr, sie fehlt mir sehr. Für mich war sie nicht meine Ärztin, sie war eine Vertrauensperson, mein "Schutzschild".......

Nunja...einer guten Stallkollegin fiel nat. auch auf, dass ich immer weiter abnehme und nahm mich heute zur Seite.. Was ich nicht wusste, sie ist Psychotherapeutin. Wir redeten,......... Ende "vom Lied" war/ist, sie rief bei meiner K-Ärztin an, erzählte ihr die Lage (Ärztin weiß von Ess-Problem nichts) und fragte nach einem Gespräch.

Ich hätte mich das niemals getraut, ich möchte sie nicht belästigen. Jedenfalls redeten sie... Und die Ärztin hilft mir gerne, sie freut sich auf mich, nimmt sich Donnerstag Zeit für mich nach eigentlichem Dienstschluss.

Boah....es gab all die Jahre nichts, was ich mir mehr wünschte, jetzt wird es wahr...... ich bin total nervös, habe Angst ihr gegenüberzutreten. Habe Angst ihr von der neuen Entwicklung zu erzählen, der ES...... Habe einfach sehr viel Angst..

WIE schaffe ich es mich endlich komplett zu öffnen? Diese Chance bekomme ich nicht wieder ..........

Wie findet ihr das Ganze ?

Ich kann einfach nicht glauben, dass ich ihr doch etwas "bedeute" ...... wenn nicht, würde sie das nicht tun, oder...... Ich bin völlig durcheinander........ :-(

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Antwort
von evistie, 3

Du sagst doch selbst, sie ist mehr als nur Deine Kinderärztin. Freu Dich einfach, Donnerstag jemanden wieder zu sehen, dem Du vertraust und der sich Zeit nur für Dich nimmt.

Mach Dir nicht so viele Gedanken darüber, was und wie viel Du ihr sagen sollst. Es kommt eh immer anders, als man denkt. Entspann Dich und überlass die Gesprächsführung Deiner Ärztin. Meinst Du nicht, dass sie ohnehin sieht/weiß, welche Probleme Du hast?

Grüble nicht, freu Dich einfach nur auf die Zeit, die ihr am Donnerstag miteinander verbringen werdet, und sei zuversichtlich, dass sie Dir helfen kann und wird.

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