Frage von linddebergh, 91

Absetzungserscheinungen Citalopram

Moin zusammen,

seit nunmehr 9 Tagen nehme ich das Antidepressivum Citalopram (20mg) nicht mehr ein, nachdem ich es in nur einer Woche ausgeschlichen und dann abrupt abgesetzt habe. (Ich weiß, dass man dafür viel mehr Zeit hätte aufbringen müssen, aber ich habe diese ständige Müdigkeit nicht mehr ausgehalten!!!)

Die ersten Tage danach waren noch auszuhalten, ich hatte lediglich mit starker Müdigkeit zu kämpfen. Seit zwei Tagen kann ich diesbezüglich jedoch eine enorme Besserung feststellen. Dafür -also quasi wie im fliegenden Wechsel- stimmt etwas mit meinem "Kopf" nicht mehr. Ich habe krasse Wahrnehmungsstörungen, verspüre ein ständiges Ruckeln/Rattern im Kopf bei jeder (Augen)Bewegung, habe Wortfindungs, Konzentrations- und Sprachstörungen und mir ist nahezu durchgehend schwindelig. Zwar habe ich zu keiner Zeit das Gefühl erbrechen zu müssen, aber unangenehm ist es trotzdem.

Kann mir jemand von euch sagen, wie lange das anhält und ob das wirklich vom Citalopram ausgeht? Ich schreibe gerade meine Bachelorarbeit und kann das alles gerade überhaupt nicht gebrauchen.

Über eine Nachricht wäre ich euch sehr dankbar.

Lieben Gruß Dennis

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Antwort
von gerdavh, 91

Hallo, das Ausschleichen von Antidepressiva sollte immer der Arzt festlegen, in welchem Zeitraum und in welcher Dosierung schrittweise abgesetzt wird. Du solltest dringend zum Arzt und Deine Sünden beichten. Sie/er wird festlegen, ob Du jetzt dieses Medikament erneut einnehmen sollst oder evtl. ein anderes Antidepressivum verordnen. Da Du gerade an Deiner Bachelorarbeit schreibst, sollltest Du das noch diese Woche erledigen. Alles Gute. lg Gerda

Antwort
von bobbys, 77

Hallo,

ich würd mal sagen .....das war Mist was du da gemacht hast und wenn Du Pech hast wird dein Zustand eher noch schlimmer. Du solltest unbedingt eine minimal Dosis wieder einnehmen und dann wirklich langsam ausschleichen und am besten unter ärztlicher Aufsicht. Du solltest dabei auch an deine Bachelorarbeit denken die unter deinen jetzigen Zustand leiden wird.

LG bobbys

Antwort
von doktorhans, 64

Vielleicht war der Auslassvorgang doch zu rasch.. Am besten (in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt) wieder zu einer niedrigen Dosis zurückkehren und abwarten, ob dadurch eine Beruhigung eintritt.

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