Frage von Merlin100, 350

Absetzen von Losartan

Eine Patientin nimmt seit Jahren Losartan 50 - das ging auch recht gut - aber seitdem ihr Arzt die Dosis wegen wieder steigendem Blutdruck erhöht hat (100), geht es ihr richtig schlecht, anscheinend ist das für sie zu viel. Hauptsächliche Nebenwirkungen: wiederholte Tachykardien mit Frequenzen bis zu 130 - Müdigkeit - Schwindel - Benommenheit (sie hatte das Gefühl, als ob sie ein "Zombie" wäre) - Blutdrucksenkung auch nicht ausreichend - und regelrechte Panikattacken beginnend ca. 3-4 Stunden nach der Einnahme, sie konnte regelrecht "die Uhr danach stellen". - Übrigens steht auch genau das im Beipackzettel unter den "gelegentlichen" Nebenwirkungen ... Dann bekam sie ein anderes Medikament dazu, dass sie immer nicht vertrug - drei Mal hinrtereinander. Ihr Arzt meinte immer, das wären die anderen Medikamente, nicht das Losartan. - Aber sie - und ich auch - kann mir nicht vorstellen, dass sie nacheinander drei verschiedene Wirkstoffgruppen nicht vertragen soll. Dann bekam sie als zweites Medikament einen Betablocker ... Seitdem hatte sie mehrfach das Gefühl gehabt, in ihre, Körper kämpfen zwei Kräfte miteinander - das Herz versuchte schneller zu schlagen - aber wurde davon "abgehalten". Es ist einfach nicht zu verstehen, warum ihr Arzt so an dem Losartan festhält - als "Basis", wie er es nennt. Nun ist er im Urlaub und sie hat einfach das Losartan seit zwei Tagen abgesetzt, nimmt nur noch den Betablocker. Blutdruck gut im Bereich 110/65 - 125/80, Pulsfrequenz bei 55-65, je nach Belastung, also scheint das allein zu reichen. Seit gestern geht es ihr wieder besser, hat das Gefühl, "aufzuwachen", aber es ist nich nocht wieder "richtig", jedenfalls seit dem Absetzen keine Panikattacken mehr.

Meine Frage jetzt: wie lange kann es dauern, bis die letzten Reste vom Losartan aus dem Körper wieder heraus sind? Eine Hautärztin sagte mir anlässlich eines Allergietestestes mal: 3 Tage ... stimmt das - oder kann diese "Entgiftung" sogar noch länger dauern?

Und kann es sein, dass bzgl. des Losartan im Augenblick Studien bei Ärzten laufen - wir verstehen nämlich einfach nicht, dass ihr Hausarzt, der sonst immer so kooperativ und flexibel ist, genau jetzt so "stur" ist und das einfach nicht rausnehmen will, noch nicht einmal testweise ...

Wäre dankbar für Eure Antworten ...

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Antwort
von StephanZehnt, 350

Hallo Merlin,

es gab solche Studien zu dem Losartan http://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=416 Wenn es da Probleme gibt würde ich mich schlicht an einen Facharzt (Kardiologen) wenden! Eine Bekannte meinte einmal da wird sehr viel an Patienten getestet Endoprothesen .....

VG Stephan

Antwort
von Amsel1, 307

Ich würde mal einen anderen Arzt aufsuchen und dieses Medikament nicht mehr nehmen.

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