Frage von Steinberger, 9

Ablehnung der Plegestufe - was kann ich tun dass es endlich klappt ?

Hallo mir wurde jetzt das 3. mal die Pflegestufe abgelehnt hab merere Bandscheiben OPs & andere Op s hinter mir ua wurde mir die Schilddrüse entnommen ( verdacht auf krebs) und erlitt im März letzten Jahres einen Schlaganfall ich stellte einen antrag auf Pflegestufe 1 der wieder abgelehnt wurde was kann ich noch tuen das es endlich klappt

Antwort
von sonne123, 7

Hallo Steinberger,

auf keinen Fall aufgeben und nicht entmutigen lassen,manchmal braucht es einen ganz langen Atem.Es wäre ev. ganz sinnvoll bei Ablehnung nicht in Widerspruch zu gehen,sondern beispielsweise ca 4,6 oder 8 Wochen später erneut einen Antrag auf PS zu stellen.Desweiteren würde ich an deiner Stelle eine Kopie vom kompletten Gutachten verlangen (dieses Recht hast du) und könntest dir somit gezielt ein Bild machen, über Gründe,die zur Ablehnung geführt haben.Hilfreich kann auch die Führung eines Pflegetagebuches sein,in dem alle Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Pflege minutengenau aufgeführt werden,so kann nichts bei der erneuten Begutachtung verloren gehen.Auch auf eventuelle Pflegeerschwernisse achten,die Auswirkungen auf den Zeitaufwand haben könnten.Beim Besuch des MDK sollte ein Angehöriger und/oder ein Mitarbeiter vom Pflegedienst mit anwesend sein........Nicht zu vergessen,die Wohnung an diesem Tag sollte nicht aufgeräumt wirken,denn auch die hauswirtschaftliche Tätigkeit ,spielt eine,wenn auch nur untergeordnete Rolle......Viel Glück und alles Gute! LG

Kommentar von froscheee ,

Ich kann Deine Ausführungen grundsätzlich bestätigen, habe aber Fragen bzw. Anmerkungen:

Warum rätst Du vom Widerspruch ab? Beim Widerspruch beschäftigen sich immer andere Personen mit dem Sachverhalt, was einen anderen Blickwinkel ermöglicht..

Der Abbau von Pflegeerschwernissen ist anzustreben. Das kann aber Auswirkung auf die Höhe der Pflegestufe haben, da der tägliche Zeitaufwand bei der Pflege eine Rolle spielt.

Kommentar von sonne123 ,

Hallo froscheee,

deine Fragen sind durchaus berechtigt.Diese Aussage machte einmal eine Mitarbeiterin vom MDK.......wieso,weshalb und warum,welchen Sinn das auf einen möglichen Erfolg haben soll,kann ich dir leider nicht sagen.Bei meinen Eltern verlief die Einstufung in PS 1 problemlos,so das wir auf weitere Schritte verzichten konnten.Aber ich dachte mir,diese Info weiter zu geben,weil es ev. bei den einen oder anderen dann doch zum Erfolg führen könnte......ich gebe aber keine Garantie,es könnte sich auch um eine Fehlinformation handeln.


Ich gebe dir recht,das der Abbau vonPflegerschwernisse anzustreben ist.Aber in manchen Situationen führt es dazu,das sich dieser Umstand positiv auf den Zeitaufwand auswirkt,aber lies bitte alles und hoffe,dass das Einstellen dieses Link`s in Ordnung ist:

http://www.pflege-abc.info/pflege-abc/artikel/pflegeerschwernisse.html


Liebe Grüße

Antwort
von gerdavh, 6

Hallo Steinberger, ich würde mich an Deiner Stelle nochmals mit Deinem Arzt in Verbindung setzen, damit er ein entsprechendes Schreiben (Gutachten) aufsetzt, was bei der Krankenkasse eingereicht werden muss. Das Entnehmen der Schilddrüse und der vorgegangene Schlaganfall sind meines Wissens keine Erkrankungen, die zu einer Einstufung führen. Allerdings kann ich bei den vielen Bandscheiben-OPs es nicht nachvollziehen, warum Dir das immer wieder abgelehnt wurde. Welchen Beruf übst Du denn aus? Oder bist Du vielleicht bereits in Rente? Ich frage das wegen der OP´s bzw. Deiner evtl. Einschränkung im normalen Leben. Grüße Gerda

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