Hüftgelenk - neue und gute Antworten

  • Mäßiggradige Coxathrose
    Antwort von walesca ·

    Hallo ossec!

    Bevor Du dich operieren lässt, solltest Du lieber noch einmal eine Zweitmeinung dazu einholen, wie @StephanZehnt ja schon vorgeschlagen hat. Ich weiß nicht, wo Du wohnst, aber ich würde dazu auch wenn nötig weitere Anfahrten zu echten Experten in Kauf nehmen. Sehr empfehlenswert ist z.B. die "Endo-Klinik in Hamburg" Dort wurde meine Mutter schon mehrfach sehr erfolgreich operiert und ich war mal dort für eine Zweitmeinung, da man mir unbedingt eine Hüft-OP aufschwatzen wollte. Heute, ungefähr 25 Jahre später (!!), laufe ich immer noch mit meiner eigenen Hüfte herum!!! Auch mit dem Eduardus-Krankenhaus in Köln haben wir in der Familie gute Erfahrungen gemacht.

    http://www.helios-kliniken.de/klinik/hamburg-endo-klinik.html

    Alles Gute wünscht walesca

  • Mäßiggradige Coxathrose
    Antwort von StephanZehnt ·

    Hallo ossec,

    Coxathrose u. Chondromalazie eine Coxathrose ist eine Arthrose der Hüfte. Bei der Chondromalazie handelt es sich um eine Knorpelerweichung die je nach Belastung Schmerzen verursacht. Grad 4 ist eine schwere Hüftgelenksarthrose. Mit kleinen subchondralen (innerhalb des Knorpels) Knochenmarkveränderungen. Es gibt Zysten sowohl im Knochenbereich (Hüftgelenk- oder Beckenpfanne) als auch im Knorpelbereich

    Das Labrum ist eine Gelenklippe die für die Dämpfung des Gelenks zuständig ist.

    • Grad 4: Hier liegt eine schwere Hüftgelenksarthrose vor. Der Gelenkspalt ist massiv verkleinert, was durch den fortgeschrittenen Verlust von Knorpelgewebe zu erklären ist, außerdem sind knöcherne Deformierungen im Gelenk zu erkennen. Darüber hinaus wird eine subchondrale Sklerosierung deutlich. Dies ist das Resultat einer langfristigen, übermäßigen mechanischen Belastung des Gelenks, auf die der Knochen mit einer Strukturverdichtung reagiert. Die Deformitäten können eine Achsenfehlstellung des Hüftgelenks nach sich ziehen, die zu einer Instabilität im Gelenk führt, was deswegen manchmal unter dem Namen „Schlottergelenk“ bekannt ist. In diesem Endstadium kann es im schlimmsten Falle zu einer Versteifung (Ankylose) des gesamten Gelenks kommen.(Quelle .dr-gumpert.de).

      Die Röntgenbefunde bei einer Hüftgelenksarthrose sind zwar sehr zuverlässig, müssen aber trotzdem mit Vorsicht ausgewertet werden, da sich nicht immer mit dem Ausmaß der Beschwerden des Patienten korrelieren.

    Du hast noch keine Hüftnekrose (abgestorbener Knochen). Ich würde mir in dem Fall eine Zweitmeinung holen. http://www.jameda.de/aerzte/orthopaeden/fachgebiet/

    Was die Eigenbluttherapie angeht bringt die Dir nur eins das Dein Geld etwas weniger wird! Aber in Deiner Situation hofft man auf alles auch wenn die Enttäuschung sehr groß ist danach!

    Bei einer Zweiten Meinung würde ich nachfragen ob hier eine Mikrofrakturierung sinnvoll ist. Es gibt die Möglichkeit der Knorpelzüchtung = Autologe Chondrozyten-Transplantation (ACT) . Da müsstest Du Dich einmal im Internet schlau machen. Es gibt da eine Firma irgendwo nördlich von Berlin. Oder die Firma BioTissue Technologies AG bei Freiburg (Baden - Württemberg).

    VG Stephan