Behandlung - neue und gute Antworten

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Verklebung im Ruecken/Schulter

anonym
beantwortet von marmelade am 31. August 2010 15:19
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Hi, ich würd mal den Medy Jet versuchen. Das ist ein Wassermassagesystem, mit dem man gut Verspannungen lösen kann. Ist total angenehm und fördert die Durchblutung. auf www.medyjet.de kann man sich darüber informieren.vg;)


Hat jemand eine erfolgreiche Hämorrhoiden-OP hinter sich?

Meelia
beantwortet von MeeliaBronze-Fragant am 31. August 2010 14:27
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ich hatte das "Vergnügen" vor 4 Wochen. Allerdings war es eine Not-OP, weil ich zu lange gewartet habe. Wer geht da schon freiwillig hin, wenn man nur manchmal Beschwerden hat. Dadurch kam ein Minimalinvasiver Eingriff leider nicht mehr in Frage und es blieb "nur" die Milligan-Morgan Methode. Da es in diesem Krankenhaus die Standardmethode war. Das ist die schmerzhafteste und von der Heilung langwierigste OP.

Bei einer geplanten rechtzeitigen OP sieht das anders aus. Erkundige dich, welcher Eingriff in Frage käme und schau, wer damit Erfahrungen hat. Alois hat dazu einen link gepostet, der dir dabei hilft, zu schauen, was es für Möglichkeiten gibt. Im Normalfall sind aber bei allen Methoden die Beschwerden nach Ausheilung verschwunden.

Je eher du es in Angriff nimmst, desto kleiner ist die OP und desto kürzer die Heilungsphase. Man sollte aber für die Zukunft darauf achten, die Ernährung entsprechend umzustellen, um eine Neubildung zu verhindern.


Hat jemand eine erfolgreiche Hämorrhoiden-OP hinter sich?

Alois
beantwortet von AloisGold-Fragant am 31. August 2010 11:36
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Hallo Schultz,

grundsätzlich kann eine Hämorrhoidenoperation von mir nur empfohlen werden, wenn diese bereits aus dem After austreten/ausgetreten sind;

es gibt etwas ganz Neues auf diesem Gebiet: Minimal invasive chirurgische Techniken !

Guck doch mal hier;

http://www.haemorrhoiden-operation.net/haemo-op.php

Viele Grüße, Alois



Geht eine Analfissur auch von allein weg?

anonym
beantwortet von Lillifee am 29. August 2010 22:42
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Der Darmbereich ist sehr empfindlich, die Schleimhäute sehr dünn. Eine Fissur kann fast nicht von alleine abheilen, weil die Schleimhaut ja gar nicht zur Ruhe kommt. Sitzbäder oder Salben helfen, dann geht es schneller vorbei und du hast keine Beschwerde mehr.


Geht eine Analfissur auch von allein weg?

Talto
beantwortet von TaltoFragant am 29. August 2010 20:51
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Von einer spontanen Abheilung wie sie Waldino beschreibt habe ich noch nie gehört. was jedoch sehr häufig vorkommt ist eine Chronifizierung der Fissur weil sie nicht hinreichend versorgt wurde. Dann hilft leider nur noch ein OP, bei der die Vernarbung herausgeschnitten wird. Von diesen Analdehnern würde ich im Akutfall abraten, da sie den Riss eher noch verschlimmern. Als Prophylaxe mögen sie geeignet sein. Nachfolgend meine Antwort zu einer ähnlichen Frage die vor wenigen Tagen hier gestellt wurde: Also zunächst einmal ist es so, dass nahezu jeder Mensch, irgend wann in seinem Leben, an dieser Stelle Probleme bekommt. Ob man oder frau dann gleich zum Arzt rennen muß, bleibt dahingestellt. Nach zwei überstandenen Fissuren, die ich ohne Arzt allein in den Griff bekommen habe, kann ich dir noch einen Tipp geben. Das Ausduschen nach dem Stuhlgang ist auf jeden Fall wichtig. Darüber hinaus habe ich noch mit Calendula-Essenz mittels Wattestäbchen die Fissur ausgetupft. Es brennt wenige Sekunden aber danach ist der Schmerz weg und die Fissur heilt sehr schnell. Es ist auch vorteilhaft wenn man die Wunde mit Salbe z. B. Jahannisölsalbe abdeckt um eine rasche Verschmutzung zu unterbinden. Wichtig ist die Wunde immer sauber zu halten, was an dieser Stelle natürlich etwas schwierig ist. Wenn das "Sauberhalten" optimal durchgehalten wird, kannd die Fissur nach drei Wochen abheilen, so habe ich es selbst erlebt. Häufig kommen erschwerend noch harte Stühle dazu, die dann die Wunde wieder aufreisen, da hiflt natürlich die beste Medizin nichts, sondern Bewegeung und die richtige Ernährung. Bei harten Stühlen hilft oftmals die Gabe von Magnesium schnell, bis eine andere Ernährung greifen kann. Wichtig ist, dass die Fissur schnell zum Abheilen gebracht wird, da sonst eine Chronifizierung droht, weil die Wunde vernarbt und daher nicht mehr richtig heilen kann. In diesem Fall droht eine OP, die später gelegentlich zu Inkontinenzerscheinungen führen kann.


Helfen Zinktabletten gegen Pickel?

Alois
beantwortet von AloisGold-Fragant am 29. August 2010 20:16
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Hallo chrissy13,

zwar sollen Zinktabletten angeblich bei allen nur denkbaren Störungen helfen (laut diversen Internetforen), aber ich würde von einer oralen Zinkzufuhr eher abraten, besonders gegen Pickel - meiner Meinung nach ziemlich wirkungslos !

Zwar hilft Zinksalbe unter Umständen bei der Wundheilung von Haut und Schleimhäuten mit, orale Zufuhr wird meinerseits jedoch nicht empfohlen.

Pickel: Clerasil & Co oder eine antibiotische Salbe des Hautarztes wirken garantiert besser als Zink in jeder Form !!

Liebe Grüße, Alois


Geht eine Analfissur auch von allein weg?

Alois
beantwortet von AloisGold-Fragant am 29. August 2010 19:58
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Liebe/r farmgirl,

darunter versteht man Einrisse in der Analschleimhaut, die durch harten Stuhl entstehen. Diese Einrisse können bluten und Schmerzen beim Stuhlgang verursachen. Manchmal bleiben sie aber auch unbemerkt.

Zur Behandlung der Analfissuren gibt es den Analdilatator, eine dafür angefertigte Creme (Isoket-0,2% -ige Mischung) sowie ein Xylocain-Gel zur lokalen Betäubung.

Anwendung:

  1. Zweimal täglich Applikation einer geringen Menge der Isoket-Mischung in den After(nicht außerhalb).Anschließend Dehnung dieses Bereichs mit Hilfe des Analdilatators (vorsichtig !).

  2. Vor jedem Stuhlgang Benutzung des Xylocain-Gels, welches eine schmerzstillende(anästhesierende) Wirkung hat.

  3. Für weichen Stuhl sorgen und möglichst viel (Wasser, Tee)trinken.

Liebe Grüße, Alois



Helfen Zinktabletten gegen Pickel?

anonym
beantwortet von joanna11Fragant am 29. August 2010 16:23
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Hallo chrissy13,

Zink ist ein wichtiger Faktor in der Zellerneuerung und fördert das Wachstum von Haaren und Nägeln. Ein Pickel ist eine Entzündung, bei welcher Hautzellen zu Grunde gehen und neue Zellen gebildet werden. Unterstützend ist Zink hier also nicht verkehrt.


Helfen Zinktabletten gegen Pickel?

waldino
beantwortet von waldinoGold-Fragant am 29. August 2010 16:20
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Zink kann nicht vom Körper selbst gebildet werden, daher müssen wir es über die Nahrung aufnehmen. Dies muss regelmäßig erfolgen, weil sich Zink nicht dauerhaft speichern lässt.

Ist der Körper unterversorgt, sehen und spüren man den Zinkmangel an Haut, Haaren und Nägeln: Stumpfes, dünnes Haar, vorzeitiges Ergrauen, Haarausfall und eine problematische, unreine Haut, sowie brüchige Nägel. Ebenso können Akne, Neurodermitis und Wundheilungsstörungen auf Zinkmangel hinweisen.

Die Substitution von Zink schadet also nicht.


Geht eine Analfissur auch von allein weg?

Steinlaus
beantwortet von SteinlausSilber-Fragant am 29. August 2010 14:30
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Natürlich ist die Fissur - wenn es eine ist - auch da, wenn Du sie nicht spürst!

Haben sich Deine Recherchen auf das Internet beschränkt? Es ist grundsätzlich besser, wenn Du mit Deiner Problematik einen Arzt aufsuchst, der Deine "Recherche" entweder bestätigen oder dementieren kann.

Er kann Dir dann auch sagen, wie Deine Symptome behandelt werden können.

Selbst wenn die Beschwerden (Du hast leider nichts zu den genauen Symptomen geschrieben) nur manchmal auftreten, ist es wichtig, dass Du das von einem Arzt abklären läßt.

"Was man ignoriert, vergeht von selbst?" - oft genug gefährlicher Leichtsinn. Eine Diagnostik in diesem Bereich kann nicht über wie auch immer geartete "Recherchen" stattfinden.


Geht eine Analfissur auch von allein weg?

waldino
beantwortet von waldinoGold-Fragant am 29. August 2010 14:28
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Prinziell kann eine Analfissur spoantan abheilen, aber:

Halten die Beschwerden durch die Analfissur länger als einige Wochen an oder kommt es zu Rückfällen, so ist aufgrund des zu erwartenden Schmerzkreislaufs nicht mehr mit einer Spontanheilung zu rechnen.

Dann ist ärztlich Hilfe erforderlich


Ist Homöopathie wirksam ??

anonym
beantwortet von pupsi91 am 29. August 2010 13:11
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Ich denke das ist ein Stück weit eine Glaubensfrage. Das gilt auch für Schulmedizin. Der Placebo-Effekt beweist das ja. Viele Schulemdiziner verweisen oft auf die fehlende Nachweisbarkeit homöopathischer Wirksamkeit. Aber das heißt für mich nur, dass die Wissenschaftler bisher nicht in der Lage sind diese Nachzuweisen und die Natur wirklich zu verstehen. Ich habe schon gute Erfahrungen mit Homöopathie gemacht...


Ist Homöopathie wirksam ??

moin390
beantwortet von moin390Fragant am 29. August 2010 12:42
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Ich habe beim Menschen und bei meinen Katzen mit Homöopathie nur gute Erfahrungen gemachen. Auf jeden Fall kann man damit keinen Schaden anrichten und die Mittel sind Nebenwirkungsfrei.


Ist Homöopathie wirksam ??

anonym
beantwortet von MuckerPlatin-Fragant am 29. August 2010 12:22
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JA! Homöopathie ist wirksam! Was wissenschaftlich (bisher) nicht nachweisbar ist, muss nicht automatisch falsch sein! Und alles auf „Placebo“ abzuschieben, ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Hier stossen Wissenschaft, Fachleute und Laien an ihre Grenzen. Auf die Fragwürdigkeit von wissenschaftlichen Beweisen habe ich schon in einem Tipp hingewiesen. Contergan , Lipobay etc. waren auch „bewiesen“. Fakt ist auch, dass bei den Todesursachen „Tod durch Medikamente“ an 3. bzwe. 4. Stelle rangiert. Aber manche leben nach dem Motto: „Meine Meinung steht fest! Bitte verwirrden Sie mich nicht mit Tatsachen!“ Für mich gilt immer noch: „Wer heilt hat recht!“

Die Wirkung homöopathischer Arzneimittel:

Homöopathische Arzneimittel sind keine Gegenmittel gegen eine Krankheit oder Krankheitsreize. Sie sollen vielmehr den Organismus reizen, seine "verstimmte Lebenskraft" in Harmonie zu bringen. Sie sind gewissermaßen eine Anleitung zur Selbstheilung. Bei Tiefpotenzen kann man noch von stofflichem Wirkstoff sprechen, was bei Hochpotenzen, die in der Klassischen Homöopathie überwiegend zum Einsatz kommen, nicht mehr der Fall ist. Denn bei hohen Potenzen ist – statistisch gesehen – kein materieller Wirkstoff mehr vorhanden. Vielmehr wird bei der Potenzierung die Energie (Dynamis/Schwingung) der Ausgangssubstanz auf das Trägermedium übertragen. Es hat sich gezeigt, dass Arzneimittel mit zunehmender Zahl von Potenzierungsschritten stärker und tiefgehender wirken. Die immaterielle, geistartige Arznei wirkt auf die immaterielle, geistartige Lebenskraft. Das ist schwer vorstellbar und wissenschaftlich (bisher) nicht nachweisbar. Deshalb wird dieses Prinzip von Schulmedizinern so gerne angezweifelt. Von vielen wird die Wirkung der Homöopathie als Placebo-Effekt abgetan, es wird also behauptet, schon der Glaube daran bewirkt Heilung. Die Erfahrung unzähliger Homöopathen (und Patienten) belehrt uns aber eines Besseren. Und ein weiterer Aspekt: Homöopathie wirkt auch bei Tieren und denen würde niemand unterstellen, dass sie an eine Heilmethode glauben und deshalb gesund werden.

http://www.homoeopathie-hoppe.de/wirkung_arzneimittel

Alles Gute! Mucker

Kommentar von SerienchillerSilber-Fragant am 29. August 2010 12:40

Das Contergan-Beispiel ist nun wirklich nicht geeignet, deine Postition zu untermauern. Die Wirksamkeit von Contergan war bewiesen und das war auch nicht falsch, denn Contergan hat ja sehr gut gewirkt und wurde deshalb so oft verschrieben. Leider wurde eine verheerende Nebenwirkung nicht festgestellt, weil nicht nach heutigen wissenschaftlichen Maßstäben gearbeitet wurde. Wenn überhaupt ist die Contergan-Tragödie ein Musterbeispiel dafür, wie wichtig sorgfältige wissenschaftliche Arbeit ist.

Die Kritik an der Homöopathie rührt übrigens nicht daher, dass man sie nicht versteht. Es gibt viele Therapieverfahren und Medikamente in der etablierten Medizin, deren Wirkmechanismen nicht bekannt sind. So weiß man zum Beispiel bis heute nicht genau, wie Paracetamol wirkt. Im Gegensatz zu homöopathischen Mitteln weiß man aber, dass Paracetamol wirkt. Deswegen wird es im großen Stil angewendet - nach dem Motto: "Wer heilt hat Recht".

Homöopathische Mittel wirken dagegen nachweislich nicht. Und das lässt sich einwandfrei feststellen, indem man einfach überprüft ob es Patienten, die homöopathisch behandelt werden, besser geht als solchen, die nur eine Placebobehandlung erfahren. Dafür spielt es überhaupt keine Rolle ob man weiß, wie Homöopathie funktioniert oder ob sie in ein wissenschaftliches Weltbild passt. Es geht einfach nur um die Frage: Wirkt die Homöopathie, oder wirkt sie nicht? Und diese Frage ist eindeutig beantwortet worden.

Ich weiß, dass mein Beitrag zu dieser Frage sehr ausführlich ist, leider habe ich es nicht geschafft mich kürzer zu fassen. Ich würde mich aber freuen, wenn du ihn trotzdem mal lesen würdest.

Kommentar von 14fdf06e2b2afdc2d4d01c1ecf595670smallSteinlausSilber-Fragant am 29. August 2010 13:47

Die Frage, ob Homöopathie wirkt oder nicht, ist nicht neu und immer wieder mal im Focus stattfindender Hahnenkämpfe der zwei beteiligten "Parteien". Wenn Homöopathie nicht wirkt: Warum hat man dann gerade mit kleinen Kindern, die ja gar nicht werten können, so viel Erfolg mit einer homöopathischen Behandlung? Warum werden Katzen nach einer Einmalgabe Ledum C 200 nicht mehr von Zecken befallen? Es gibt so unendlich viele Warum's auf beiden Seiten. Und - wie Serienchiller schon sagte - wer heilt, hat Recht :-)

Kommentar von SerienchillerSilber-Fragant am 29. August 2010 20:27

In Wirklichkeit gibt es bei kleinen Kindern keinen Erfolg durch eine homöopathische Behandlung. Die Kinder werden von alleine gesund, die Zuwendung durch die Eltern wirkt dabei zusätzlich unterstützend. Die Homöopathie hat aber nichts damit zu tun. Das gleiche gilt für die Katzen. Unsere Katzen haben in manchen Jahren jeden Tag drei neue Zecken von draußen mitgebracht und in anderen Jahren überhaupt keine. Wenn man den Katzen irgendwann ein paar Zuckerkügelchen unters Futter mischt, muss das noch lange nicht heißen dass die dafür verantwortlich sind.


Ist Homöopathie wirksam ??

Steinlaus
beantwortet von SteinlausSilber-Fragant am 29. August 2010 10:37
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Ich arbeite gern mit Homöopathie, gerade bei kleinen Kindern oder auch bei mir selber.

Die Homöopathie arbeitet nach dem Prinzip "Ähnliches mit Ähnlichem" heilen.

Ein schönes Beispiel hierfür ist die Küchenzwiebel (Allium cepa). Wenn Du Zwiebeln schneidest, fangen Deine Augen an zu tränen, und Du bekommst Fließschnupfen.

Wenn man nun die Küchenzwiebel homöopathisch aufarbeitet (grob gesagt, "verdünnt", bis von der Ausgangssubstanz kaum noch etwas übrig ist), erhält man ein Präparat, welches man bei Fließschnupfen sehr gute Erfolge erzielen kann.

Bei Neurodermitispatienten, die von bösen Juckreizattacken gequält werden, verwende ich als Begleittherapie Dolichos pruriens, die Juckbohne. In der Regel verspüren die Patienten eine große Erleichterung.

Es gibt viele Indikationen, bei denen man die Homöopathie in den - nur körperlich wirkenden - sogenannten D-Potenzen verwenden kann. Hierzu zählen z.B. Verstauchungen, Durchfall, Schlaflosigkeit, Schnitt- und Schürfwunden etc.

Man sollte jedoch die Grenzen kennen. Eine Krebserkrankung mit Homöopathie heilen zu wollen, ist meiner Meinung nach grob fahrlässig.

Auch fieberhafte Erkrankungen, die länger als drei Tage bestehen, sollten dem Arzt vorgestellt werden.

Es gibt viele Bücher über die Selbstbehandlung mit homöopathischen Mitteln. Probier es doch einfach mal aus, wie es bei Dir wirkt!

Kommentar von alegna796Silber-Fragant am 29. August 2010 11:28

eine sehr schöne Antwort, ich habe mit Homöopathie auch nur gute Erfahrungen gemacht


Ist Homöopathie wirksam ??

anonym
beantwortet von SerienchillerSilber-Fragant am 29. August 2010 10:36
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Hilfreichste Antwort

Es gibt viele sehr verbissene Anhänger der Homöopathie, die versuchen, mit abstrusen Verschwörungstheorien zu Begründen, wieso es so viele Studien gibt, die gegen die Homöopathie sprechen. Die meisten dieser Verschwörungstheorien sind in sich unlogisch. Zum Beispiel wird meistens die Pharmaindustrie als Bösewicht dargestellt, der mit aller Macht versucht, die Homöopathie zu unterdrücken. Dabei ist es ja gerade die Pharmaindustrie, die Milliardenumsätze mit homöopathischen Mitteln macht.

Es werden auch immer wieder Einzelfallberichte vorgetragen, zum Beispiel von unheilbar kranken Menschen, die mit alternativmedizinischen (homöopathischen) Mitteln scheinbar geheilt wurden. Abgesehen von der Frage des Wahrheitsgehalts dieser Geschichten, muss man sich klar machen, dass auch extrem unwahrscheinliche Dinge passieren - nur eben ziemlich selten. Wenn ein Arzt sagt, dass ein Patient nicht mehr therapierbar ist, dann bedeutet das genau genommen nur, dass es extrem unwahrscheinlich ist, dass dieser Patient noch einmal geheilt wird. Da es aber Millionen von Patienten mit so einer infausten Prognose gibt, gibt es hin und wieder auch mal einen, der trotzdem gesund wird. Und da viele dieser Patienten in ihrer Verzweiflung alternativmedizinische Verfahren wie die Homöopathie anwenden, gibt es hin und wieder auch einen Patienten, der als unheilbar krank galt, Homöopathie angewendet hat und wieder gesund wurde. Dass es sich hier um reinen Zufall handelt, ist für viele schwer vorstellbar aber es ist so.

Auch die weniger spektakulären Fallberichte beruhen letztlich nur auf einer verzerrten Wahrnehmung und falschen Kausalschlüssen. Jede Krankheit, die nicht mit dem Tod oder einer Behinderung endet, vergeht früher oder später von selbst. Wenn jemand z.B. eine schwere Erkältung hat, dann könnte er versucht sein, sich homöopathisch behandeln zu lassen. Schließlich gibt es nicht viel, was die etablierte Medizin gegen eine Erkältung ausrichten kann. Also nimmt dieser Mensch, ein homöopathisches Präparat und eine Woche später ist er wieder gesund. Allerdings neigen Menschen häufig dazu, voreilig Kausalschlüsse zu ziehen, sodass unser Patient glaubt, weil er ein homöopathisches Präparat genommen hat, gehe es ihm eine Woche später wieder besser. Ob er auch ohne homöopathische Behandlung genau so schnell wieder gesund geworden wäre, kann er im Nachhinein ja nicht mehr beurteilen. Und selbst, wenn es ihm nach Einnahme des homöopathischen Mittels nicht besser, sondern schlechter geht, haben die Homöopathen eine Erklärung dafür: Die Erstverschlechterung.

Diese Wahrnehmungsfehler lassen sich aber ausschalten. Wenn man z.B. zwei Gruppen von Menschen nimmt, die eine Gruppe homöopathisch behandelt und die andere nur mit einem Placebo (Scheinmedikament) behandelt, dann kann man vergleichen und sehen, ob die Menschen mit Behandlung schneller oder öfter gesund werden als die ohne Behandlung. Das nennt man dann eine klinische Studie. Davon gibt es hunderte zur Homöopathie. Die meisten davon sind nicht besonders genau durchgeführt worden und haben vollkommen unterschiedliche Ergebnisse. Das reicht von "Homöopathie schadet" bis "Homöopathie hilft besser als alles andere". Wenn man sich allerdings nur die Studien heraussucht, die alle Kriterien für eine gute (genaue) klinische Studie erfüllen, dann bleibt eine Hand voll Studien übrig, die wie zu erwarten alle das gleiche Ergebnis haben: Die Homöopathie hat überhaupt keine Wirkung. Weder positiv, noch negativ. Wenn du dich für die Zusammenstellung und Auswertung dieser Studien interessierst, habe ich einen Link für dich:

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673605671772/abstract


Ist Homöopathie wirksam ??

waldino
beantwortet von waldinoGold-Fragant am 29. August 2010 09:52
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Zurzeit gibt es ein gezielte apagne gegen die Homöopathie, Hintergrund ist der Versuch neu Strukturen in der Arzneimittelversorgung in Deutschland zu etablieren, über sog. Selektivverträge. Tiel ist es,die Anzahl der öffentlichen Apotheken drastisch zu reduizieren

Die Homöopathie ist dabei nur Mittel zum Zweck, sie hat in vielen öffentlichen Apotheken ein solides Zuhause. Die Vielfalt an Komplexmitteln und Hochpotenzen kann man nur mit diesem System verteilen.

Nun wollen Teile der Politik und die Krankenkassen die Homöopathie mit dem Stigma alles Unfug versehen, um es nicht mehr bezahlen zu müssen.

Damit kommt die Homöopathie in die politische Schusslinie, dafür kann sie nichts.

Die Homöopathie ist und bleibt eine eigenständige Methode der Medizin, daran wird sich nichts ändern.


Ist Homöopathie wirksam ??

anonym
beantwortet von Lisa303Fragant am 29. August 2010 09:51
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Davon stimmt gar nichts so wirklich. Homöopathie kann bei einfachen Erkrankungen wirken. Bei Erkältung, Allergien usw. Wo es nichtmehr hilft, sind schwerwiegende Probleme wie Krebs, Herzinfarkt und anderes. Man kann natürlich auch bei Krebs Naturheilmittel zusätzlich nehmen, verlassen würde ich mich darauf aber nicht.


Blutegeltherapie bei Venenleiden? Erfahrungen?

waldino
beantwortet von waldinoGold-Fragant am 27. August 2010 16:34
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Uraltherapie. mittelalterliche Medizin.

Blutegel sind nicht steril, sondern können je nach Herkunft auch Infektionen übertragen.

Das Ansetzen und das Entsorgen ( in Kochsalzlösung) ist eine riesen Schweinerei.


Blutegeltherapie bei Venenleiden? Erfahrungen?

anonym
beantwortet von MuckerPlatin-Fragant am 27. August 2010 16:11
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Blutegeltherapie ist eine alte und bewährte Methode der Naturheilkunde. Ich habe selbst positive Erfahrungen damit gemacht.

Unter folgenden Link findest du die gesuchten Infos.

Blutegeltherapie in Frage und Antwort: Kleines Lexikon der Blutegeltherapie. Die häufigsten Fragen zur Blutegelbehandlung - kurz und verständlich beantwortet. Wie, wo, wer, warum, wann, ...

www.blutegeltherapie-düsseldorf.de/

Alles Gute! Mucker




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